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Kropfmultimedia's Blog

…gemeinsam auf dem Weg zum besten Bild

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Fotoausrüstung

Mit dem Nya-Evo Fjord 36 Fotorucksack quer durch Südafrika

Die letzten drei Wochen bin ich durch Südafrika gereist und habe mich vor allem auf Bilder von Wildtieren aber auch Landschaften konzentriert.
Kurz vor der Reise ist der von NYA-EVO der neue Fjord 36 Fotorucksack angekommen. Dieser machte mir einen hervorragenden Eindruck und ich habe mich entschieden diesen auf die Reise mitzunehmen.
Von einem guten Fotorucksack erwarte ich viel! Er muss meine komplette Fotoausrüstung auf einer Reise von A nach B transportieren können, ins Fluggepäck passen, die Ausrüstung gut schützen, bequem sein, Platz für sonstiges haben und muss sich meinen Bedürfnissen anpassen.

Der Fjord 36 Fotorucksack kann mit unterschiedlichen Inlays den Bedürfnissen des Fotografen angepasst werden. Ich habe mich entschieden die RCI (so nennt das NYA-EVO) in der Grösse Large und Small mitzunehmen.

Für die Reise nach Südafrika habe ich einiges an Fotoausrüstung eingepackt. Der Rucksack musste diese Ausrüstung für einen Transport von A nach B oder für eine kurze Tour in den Nationalparks aufnehmen können.

  • Fujifilm GFX50s
  • Fujifilm GF 23mm F4
  • Fujifilm GF 32-64mm F4
  • Fujifilm X-H1
  • Fujifilm XF 16-55mm 2.8
  • Fujifilm XF 10-24mm F4
  • Fujifilm XF 100-400 F4-5.6
  • 5 Akkus Fuji W126
  • 3 Akkus zur GFX
  • Eine Filterhalterung von Nisi mit einem Filteretui
  • Laptop 15“
  • Stirnalampe
  • Sackmesser
  • Fernauslöser
  • Gitzo GT2542T Travelerstativ mit Novoflex Classic Ball 2 Kugelkopf
  • Weiteres kleines Fotozubehör.

Mit dieser Ausrüstung war der Rucksack mit dem RCI Large voll.

Der Flug:
Den Fjord 36 in Handgepäck zu bringen ist kein Problem. Die Masse sind deutlich kleiner als das von den Airlines angegebene Limit für die Grösse von Handgepäck. Wie immer wenn ich fliege habe ich Übergewicht. Statt der erlaubten 8Kg hatte ich ein Gewicht von 12 Kg im Rucksack. Ein Rucksack welcher nicht zu gross und zu schwer ausschaut ist da praktisch. Jedenfalls wurde ich nicht kontrolliert. An der Security am Flughafen bin ich dann jeweils froh, wenn ich einen Rucksack habe, welcher schnell ausgeräumt und wieder eingeräumt werden kann. Die Sicherheitsleute wollen beim Sicherheitscheck Laptop, Kameras, Objektive, Filter und Drohnenakkus separat sehen. Da der Fjord 36 vom Rückenteil geöffnet werden konnte war das kein Problem. Auch im Flugzeug konnte die Fotoausrüstung schnell und bequem verstaut werden. Praktisch ist noch das vorne liegende Laptopfach. So konnte ich den Laptop während dem langen Flug einfach aus dem Rucksack nehmen.
Da ich für den Flug das Grosse RCI eingesetzt hatte, habe ich das zweite kleine Inlay im Koffer transportiert. Diese können sehr praktisch zusammengefaltet werden und brauchen im Reisekoffer kaum Platz.
Für den Flieger kann ich den Fjord sehr empfehlen.

Das Tragsystem:
Am Rücken liegt der Fjord 36 sehr gut. Er verfügt über einen verstellbaren Brustgurt und einen Hüftgurt, welcher das Gewicht gut verteilt. Der eingebaute Alurahmen stabilisiert den Rucksack hervorragen. Die Lufteinlässe am Rücken arbeiten gut und reduzieren das Schwitzen. Es ist wichtig, dass die Fotoausrüstung gut eingeladen wird und keine zu hohen eckigen Teile gegen die Rückklappe drücken.
Der Rucksack war eigentlich immer bequem und ich hatte diesen wirklich viel am Rücken.

Anpassen nach meinen Bedürfnissen:
Hier liegt wohl die absolut grösste Stärke dieses Rucksacks! Ich konnte während der Reise den Rucksack umbauen und ihn so einrichten, dass ich nur die gewünschten Objektive und Kamera dabei hatte.
Für die Landschaftsfotografie zum Beispiel nehme ich nur die Fujifilm GFX und die beiden Objektive mit. Diese passen dann problemlos in das kleine RCI und ich erhalte Platz für Verpflegung, Kleider und andere Sachen. Das Fach oben ist abgetrennt. Es kommen also keine Fressalien einfach vom oberen Fach zur Fotoausrüstung.
Für die Tierfotografie habe ich dann nur die kleinere APS-C Fujifilm X-H1 in den Rucksack gepackt. Auch hier findet die Kamera, das Teleobjektiv und das 16-55mm 2.8 Platz im kleinen RCI.
Die letzten Tag in Südafrika haben wir in Kapstadt verbracht. Für eine Städtereise ist der Rucksack mit dem kleinen RCI perfekt. Eine Kamera mit einem Weitwinkel und dem 16-55mm 2.8 können bequem und sicher transportiert werden. Wenn kein Stativ am Rucksack hängt, sieht der Fjord 36 auch nicht wie ein typischer Fotorucksack aus. Der Zugriff zur Fotoausrüstung wird über das Rückenteil gemacht und bietet weitere Sicherheit vor Diebstählen.

Schutz und Material:
Ich hatte das Gefühl, dass die Fotoausrüstung im Fjord 36 jederzeit gut geschützt war. Jedenfalls hatte ich keinerlei Schäden an der Fotoausrüstung zu beklagen. Auch im strömenden Regen im Tsitsikamma Nationalpark haben sich die gegen Wasser und Staub abgedichteten Reissverschlüsse sehr bewährt. Ich habe nicht mal die mitgelieferte Regenhülle benutzen müssen. Eine sehr gute Idee ist auch der gummierte Boden. Der Rucksack kann auch bei Regen oder Dreck ohne schlechtes Gewissen abgestellt werden. Später wird der Gummi einfach abgewaschen.
Die Verarbeitung des Rucksacks ist sehr hochwertig. Die Schnallen funktionierten zuverlässig, keine Naht löste sich und auch sonst konnte ich hier keine Mängel feststellen.

Mein Fazit:
Der Nya-Evo Fjord 36 war ein super Reisebegleiter und hat alles mitgemacht. Die Ausrüstung ist wieder heil in der Schweiz angekommen. Es ist ein Rucksack für Fotografinnen und Fotografen, welche gerne flexibel unterwegs sind und unterschiedliche Sachen Fotografieren. Mit dem Fjord 36 brauch man nicht mehr verschiedene Fotorucksäcke für unterschiedliche Anwendungen zu kaufen. Aus dem NYA EVO Fjord 36 lässt sich ein Tagesrucksack ohne Fotoeinteilung machen, ein Rucksack für eine kleine Fotoausrüstung oder mit dem grossen Inlay ein Rucksack für eine relativ grosse Fotoausrüstung. Es ist ein sehr praktischer Fotorucksack!

Erhältlich ist der Rucksack bei Kropf Multimedia in Herzogenbuchsee…

Unterwegs mit dem Clik Elite Contrejour 40 2.0 Foto- Wanderrucksack

Auf dem Tagesprogramm steht eine Wanderung zu einem wunderschönen Bergsee im Berneroberland. Der Weg ist zwar nicht sehr lang, führt aber über 600 Höhenmeter steil den Hang und die Felsen hoch. Ich freue mich einen tollen Sonnenuntergang und Sonnenaufgang fotografieren zu können.
Ich nutze diese zweitägige Tour um euch den Clik Elite Contrejour 40 2.0 genauer vorzustellen. Clik Elite ist eine Unternehmung aus Utah USA und produziert bereits seit Jahren Rücksäcke für Outdoor und Sport. Persönlich habe ich schon seit mehr als 5 Jahren einen Clik Elite Contrejour 35 im Gebrauch und war auch auf Reisen oder Touren immer sehr zufrieden damit.

Für die heutige Tour habe ich den Rucksack mit 21.7 kg Material gefüllt.
So habe ich es über die verschiedenen Fächer des Rucksacks verteilt:

Fotofach:

  • Fujifilm GFX 50s
  • Fujifilm XPro2
  • Fujifilm GF 23mm F4
  • Fujifilm GF 32-64mm F4
  • Fujifilm XF 10-24mm F4
  • Fujifilm XF 16-55 2.8
  • Fernbedienung zur DJI Phantom 4 PRO
  • 2x Akku zur Phantom 4 Pro
  • Filterhalterung Nisi V5 Pro
  • Filteretui Clik Elite mit 6 Filtern

Hauptaussenfach für Verpflegung und Ersatzkleider:

  • Liegematte fürs Zelt
  • Ersatzkleider T-Shirt, Socken, Unterwäsche, Thermojacke, Regenjacke
  • Flasche mit Wasser
  • Tessinerbrot, Trockenfleisch, 2x Ovo Schoggi (Jammmiiiii), Salami
  • Zubehörbeutel mit Stativbasis (Novoflex Triopod) und kleinem Kugelkopf
  • Toilettenartikel

Zubehörbeutel im Hauptaussenfach:

  • Nisi Phantom 4 Pro Filterkit

Aussenfach für Fotozubehör:

  • Fernauslöser
  • 5x Akkus für Fujikamera
  • Sackmesser
  • Stirnlampe
  • Speicherkarten
  • Mikrofon und Sender für Video
  • Glücksbringer von meinen Kindern

Aussen am Rucksack angebracht:

  • Gitzo GT2545T Stativ mit Novoflex Classicball 2
  • Wanderstock QLEG Walk von Novoflex
  • Zelt Mountain Hardware Ghost UL1
  • Schlafsack
  • DJI Phantom 4 Pro in einer Regenhülle

Mit dieser Ausrüstung ist der Contrjour 40 2.0 bis auf 2 Halterungen aussen komplett voll.

Nach dem bequemen Teil auf einer Bergstrasse biegen ich und mein Begleiter nun auf einen Trampelpfad ein. Der Weg ist matschig und ich muss aufpassen, dass ich nicht ausrutsche. Die beiden Wanderstöcke in meinen Händen helfen mir die nötige Stabilität zu finden. Der Rucksack auf dem bleibt dank seinem bequemen Hüftgurt und dem Brustgurt schön in der Position und ich kann mich voll auf den Weg konzentrieren. Nach einigen Höhenmetern kommen wir aus dem Wald heraus und überqueren eine Wiese, welche uns zu einer felsigen Passage führt. Die Sonne ist nun hinter den Wolken hervorgekommen und brennt auf uns herunter. Das Tragsystem vom Contrejour hat diverse Lufteinlässe und reduziert das Schwitzen auf dem Rücken deutlich.
Bei den letzten Ställen auf einer kleinen Alp machen wir eine Pause und legen die Rucksäcke ab. Sehr praktisch ist hier, dass auf das Hauptaussenfach von oben oder mit einem Reisverschluss auch von der Seite zugegriffen werden kann. Hinter den seitlichen Reissverschluss kommt beim mir immer die Flasche mit dem Wasser.
Nach weiteren 300 Höhenmeter erreichen wir unser Ziel am Bergsee. Für die heutige Nacht sind Gewitter und kleinere Regenschauer gemeldet. Wir suchen uns einen sicheren Platz neben grossen Felsen und stellen unsere Zelte auf. Das Material, welches nicht gebraucht wird, lasse ich im Zelt und wir machen uns mit der Fotoausrüstung auf den Weg zum See. Die Öffnung zum Fotofach ist auf der Seite des Tragsystems. Dies hat zwei Vorteile. Erstens muss ich den Rucksack nicht mit dem Tragsystem in den Dreck legen und zweitens ist die Fotoausrüstung besser vor Dieben geschützt. Auf der einen Seite des Rucksacks hat es ein Schnellzugriffsfach. Um dieses zu nutzen, zieht man den Rucksack unter einem Arm durch, und kann bequem auf die Kamera zugreifen, ohne den Rucksack abzulegen. Bei 20kg am Rücken ist dies aber kaum mehr möglich.
Gegen Abend ziehen die angekündigten Regenschauer über uns. Wir machen uns auf zu den Zelten und verstauen das Gepäck im Vorzelt. Das Material des Rucksacks kann bereits einiges an Regen wegstecken. Für starken Regen ist unten ein zusätzliches Fach mit einer Regehülle drin.
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Das Wetter meint es nicht gut mit uns. An diesem Abend sehen wir die Sonne nicht mehr. Es regnet mehrheitlich. Ich ziehe mich in meinen warmen und Trockenen Schlafsack zurück und stelle den Wecker auf 04.30 Uhr.
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In der Nacht regnet es zum Teil stark. Das Zelt und der Contrejour 40 2.0 im Vorzelt bleiben aber wunderschön trocken.
Der morgen erwacht und wir finden eine fantastische Stimmung mit Wolken und später mit einem kräftigen Leuchten vor. Es entstehen einige tolle Bilder.

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Nach einem gemütlichen Kaffee wird der Rucksack voll beladen und ich mache mich auf den Abstieg. Ich müsste lügen, wenn ich nicht froh wäre den Rucksack mit 20 kg unten auszuziehen. Das Tragsystem ist aber so bequem, dass ich ohne weiteres auch noch länger damit hätte wandern können.

Daten zum Rucksack:

  • Gewicht: 2.38 kg
  • Volumen 40.1 L
  • Kamerafach: 44.5 x 30 x 13 cm
  • Aussenabmessungen vollgestopft: 71.1 x 33 x 34.3 cm

Aussenabmessungen leeres Aussenfach: 55 x 33 x 22 cm (flugzeugtauglich)

Mehr Informationen zum Clik Elite Contrejour 40 2.0 findest Du hier…

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