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Kropfmultimedia's Blog

…gemeinsam auf dem Weg zum besten Bild

Warum verschiedene Graufilter verwenden?

In den Fotokursen oder im Laden fragen mich Kunden häufig nach Filtern.
Manchmal werde ich auch mit folgender Aussage konfrontiert: „Heute braucht es doch keine Filter mehr! Kann man das nachher nicht im Photoshop machen?“
Diese Aussage stimmt eben nicht! Oder habt ihr schon mal den Effekt eines Graufilters nachträglich im Photoshop eingefügt? 🙂
Der Graufilter oder Neutraldichtefilter ist ein Filter, welcher die Verschlusszeit verlängert. Ein guter Graufilter hat keinen Einfluss auf die Farben und Bildqualität. In diesem Blogbeitrag möchte ich euch zeigen, wie die verschiedenen Graufilter Einfluss auf das Bild haben. Zu diesem Zweck habe ich den Wasserfall einmal ohne Filter, mit einem IR ND 8, einem IR ND 64 und einem IR ND 1000 aufgenommen.

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Bild mit Nisi Polarisationsfilter ohne Graufilter 1/5 Sek. mit Blende 8. Bei diesem Bild sehen wir noch sehr viel Struktur im Wassefall. Die Wellen im Vordergrund sind noch relativ scharf Abgebildet.
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Bild mit Nisi Polarisationsfilter und IR ND 8 -3 Blenden Graufilter 1/1.6 Sek. mit Blende 8. Hier sehen wir im Wasserfall schon weniger Struktur. Der Vordergrund wird weicher.
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Bild mit Nisi Polarisationsfilter und IR ND 64 -6 Blenden Graufilter 15 Sek. mit Blende 8. Im Wasserfall ist bereits nur noch sehr wenig Struktur erkennbar und das Wasser im Vordergrund ist bereits sehr flach.
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Bild mit Nisi Polarisationsfilter und IR ND 1000 -10 Blenden Graufilter 110 Sek. mit Blende 8. Der Wasserfall ist nun sehr weich und das Wasser im Vordergrund hat keine Struktur mehr.

Es gibt hier kein bestes Bild! Es sind einfach vier verschiedene Arten, wie ein Bild gestaltet werden kann. Einige von euch finden wahrscheinlich das Bild mit der Struktur im Wasserfall schöner und einige das weiche Bild am Schluss. Dies ist dem Betrachter überlassen.

Mit einer Graufiltertabelle kann übrigens die Verschlusszeit mit den verschiedenen Graufiltern berechnet werden.
Graufiltertabelle…

Liebe Grüsse Patrik Oberlin

 

 

Jan Geerk, die Nisi Filter und das Matterhorn…

6:00 Uhr morgens, der Wecker klingelt mich unsanft aus dem Tiefschlaf. Ich schau aus dem Fenster vom Hotelzimmer und sehe das Matterhorn trotz tiefster Nacht vom Mond beleuchtet aufblitzen. Das ist mein Zeichen zum aufstehen. Keine Ausflüchte mehr auch wenn das Thermometer draussen -22 Grad anzeigt. Doch in knapp eineinhalb Stunden beginnt das Morgengrauen was ich keinesfalls verpassen möchte.
Gut hab ich ausnahmsweise mal nicht so weit zum Fotospot, da ich schon auf 2222m übernachten konnte wegen einem anderen Fotoauftrag.
Ich ziehe also eine Schicht nach der anderen an, bis ich aussehe wie ein Michelin Männlein. Und während ich mich immer mehr einmumme wird es immer heisser unter den Kleidern. Schnell raus, sonst fang ich an zu schwitzen und dann wirds unangenehm nachher in der Eiseskälte.

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Dieser Morgen ist ein besonderer Morgen. ich teste nämlich die neuen NiSi Filter vor dem Matterhorn. Die Bildidee ist dieses Mal recht puristisch. Ich möchte eine Aufnahme vom Matterhorn aus der erhöhten Perspektive im ersten Morgenlicht, und nur vom Matterhorn ohne Vordergrund ausnahmsweise. Ich kenne das Matterhorn und weiss, dass morgens das erste Licht bei idealen Bedingungen im Osten auf der Spitze sehr kurz rot aufleuchtet und dann recht schnell zu gelb übergeht. Die Challenge ist es diese wenigen Minuten wenn die Spitze rot leuchtet festzuhalten. Die Schwierigkeit beim Alpenglühen ist oft der Kontrastunterschied zwischen dem beleuchteten Teil der Berge und dem im Schatten liegenden Tei. Dieser Unterschied kann enorm gross sein. Je nachdem auch zuviel für die Kamera um beides befriedigend einzufangen. Dann hat man entweder den hellen Teil schön belichtet oder andererseits nur die Schattenpartien. Die Augen sehen beides, da unser Auge mehr „Blendenstufen“ wahrnehmen kann in so einer Situation. Nachts ist es dann wieder umgekehrt, aber das ist eine andere Geschichte. Um diese Probleme der Helligkeitsunterschiede zu vermeiden werden mir die NiSi Filter an diesem Morgen behilflich sein. In diesem Fall die ND Verlaufsfilter.
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Gut habe ich am Abend vorher den Ort bereits erkundet und so weis wohin ich gehen muss besonders noch im Dunkeln und im Halbschlaf. Nachdem ich nach einem kurzen aber eisig kalten Marsch durch den Schnee meine Kamera auf dem Stativ aufgestellt habe nehme ich aus der schicken praktischen Filtertasche den Soft Nano IR GND8 (0.9) Verlaufsfilter und schiebe ihn vor das Objektiv. Die Filterhalterung habe ich am Abend vorher schon auf das Objektiv gespannt, so dass ich möglichst wenig in der Kälte ohne Handschuhe rumfummeln muss. Das Glas fühlt sich hochwertig an und soll eine saubere Farbtreue haben. Da bin ich mal gespannt. Die Verlaufsfilter heissen Verlaufsfilter, weil ein Teil des Filters abgedunkelt ist und so einen Verlauf erzeugen. Es gibt weiche Verläufe und harte. Einen harten Verlauf nimmt man am Besten bei klaren geraden Horizontlinien wie am Meer z.B. der weiche ist dann eher für nicht so klare Linien am Horizont wie z.B. bei Bergen. Auch gibt es verschiedene Stärken des Verlaufs. Mit dem 0.9 Filter weiss ich aus Erfahrung, dass das ein guter Wert ist fürs Alpenglühen im Winter.
Jetzt heisst es abwarten bis das Licht auf die Spitze trifft. Gleichzeitig hab ich noch einen Timelapse gestartet mit der zweiten Kamera. Auch dort kam ein NiSi Verlaufsfilter zum Einsatz ebenfalls um die Kontrastunterschiede auszugleichen. Jedoch benutze ich bei manchem Timelapses zusätzlich auch einen 10 Stopper um längere Belichtungszeiten zu erzeugen. Dies weil ich nicht soviele Bilder brauche aber trotzdem keine Abstände zwischen den Bildern möchte. Die Stopper sind oft anfällig auf Farbstiche. Da bin ich mal gespannt wie sich der NiSi Filter schlagen wird.

Laut meinen Berechnungen sollte es etwa in einer dreiviertel Stunde losgehen mit dem ersten Licht. Ich mache einige Aufnahmen in der blauen Stunde, das Matterhorn beginnt dann nämlich schon leicht zu leuchten und hebt sich enorm vom Hintergrund ab. Im Zusammenspiel mit dem ersten rosa Leuchten am Horizont und dem stahlblauen Himmel der blauen Stunde ergibt dies schon einige richtig gute Bilder. Speziell auch der untergehende Mond der dem Himmel noch einen Eyecatcher gibt, kommt gut zur Geltung. Auch hier habe ich den NiSi Verlaufsfilter schon im Einsatz, obwohl es dank dem Schnee nicht unbedingt nötig ist. Ich mag aber den Look, wenn der Himmel etwas dunkler ist. Ich sehe wie ein Flugzeug weit über dem Matterhorn schon von der Sonne beleuchtet wird. Jetzt kann es nicht mehr lange gehen.
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Und dann urplötzlich wie wenn jemand das Licht angemacht hätte, das erste Licht auf dem Horn. Jetzt heisst es keine Zeit zu verlieren und Bilder machen. Ich mach eine erste Aufnahme mit 70mm Brennweite, geschlossener Blende und einer etwas längeren Belichtungszeit um maximale Schärfe in den Details rauszuholen. Den Filter schiebe ich dabei behutsam über den Teil des Himmels und der leuchtenden Spitze. Ich sehe gleich wie der überbelichtete Teil sich schön dem Rest anpasst. Nachdem ich die Schärfe und Belichtung kontrolliert habe, gehe ich über einige Varianten zu schiessen. Das Licht breitet sich über die Spitze des Matterhorns aus und beleuchtet jetzt den ganzen oberen Teil rötlich. Fantastisch sieht das aus! Ich halte die Szene abermals fest und ein Lächeln huscht über mein Gesicht. Ich schaue über die Kamera und geniesse den Moment. Eine wirklich erhabene Szenerie präsentiert sich mir hier in der Eiseskälte. Den wohl schönsten Berg der Welt vor vor Augen, die Spitze glüht im Morgenlicht und ich kann dieses Schauspiel mit allen Sinnen wahrnehmen und sogar mit der Kamera festhalten. Es sind diese Augenblicke die die ganzen Anstrengungen wieder wettmachen. Die Müdigkeit ist weit weg und die Kälte spür ich auch nicht mehr. Es gibt in diesem Moment nur mich und das Horn.
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Es sollte bei der Landschaftsfotografie auch um das bewusste Wahrnehmen der Schönheiten der Natur gehen. Darum auch mal von der Kamera wegtreten und einfach nur mit den eigenen Augen sehen. Als Landschaftsfotograf ist man zwar oft sehr früh unterwegs, wartet stundenlang in der Kälte, manchmal kommt man auch ohne Ergebnisse wieder zurück. Doch sind wir auch enorm privilegiert, weil wir diese Momente des Lichts erleben dürfen, dann wenn die Natur wie ein Gemälde leuchtet und alles um einen herum in eine Märchenlandschaft versinkt.
Doch schon relativ schnell wird das magische Licht schon eher grell. Nicht dass man dann aufhören muss zu fotografieren. Besonders im Winter ist das Licht oft den ganzen Tag über gut zum fotografieren. Doch hatte ich noch andere Pläne und das gewünschte Bild war im Kasten. Ich packte meine 7 Sachen ein und ging erstmal ein leckeres Frühstück essen.
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Am Abend dann versuche ich mein Glück in der blauen Stunde mit dem Dorf im Vordergrund. Auch hier hilft mir der Filter den Himmel in der frühen blauen Stunde etwas abzudunkeln. Sehr zufrieden bin ich mit den Streulichtern der Dorflichter, die sind trotz Filter schön rausgekommen. Was keine Selbstverständlichkeit ist.

Als ich nachher die Bilder und Timelapses am Computer betrachte, fällt mir sehr positiv auf, dass die NiSi Filter enorm farbneutral sind. Ich habe schon viele verschiedene Filtermarken getestet, manche waren gut manche eher nicht. Besonders ärgerlich ist es, wenn die Filter Farbstiche haben. ND steht für Neutraldichtefilter; auch Graufilter genannt. Dies weil sie das Licht möglichst neutral filtern sollten und keine Farbveränderungen aufweisen sollen. Für Farbstiche gibt es eigene Filter. Das ist aber nicht mein Ziel. Ich möchte die Momente so wiedergeben wie ich sie erlebt und gesehen habe, darum ist es mir sehr wichtig eine Farbechtheit zu erhalten. Die NiSi Filter haben dieses Kriterium mit Bravour gemeistert.
Zum besseren Test der Filter wären ein paar Wolkenspiele praktisch gewesen, doch blieb der Himmel die ganzen 3 Tage stahlblau. Was sehr schön war, doch werde ich die Filter demnächst noch bei bewölktem Himmel testen. More to come.

Fazit erster Test NiSi Filter
-Bildqualität: Keine Einbussen in der Bildqualität solang man die Filter penibel sauber hält.
-Verarbeitung: Top Qualität, lässt sich sauber und schnell montieren. Bisher keine Kratzer auch bei intensivem Hinundherpendeln an der Kamera beim wandern.
-Farbechtheit: 10 von 10 Punkte
-Verpackung und Schutzhülle: Bisher die beste Lösung um die Filter möglichst kratzresistent zu transportieren. Das Filtertäschlein ist sehr praktisch und sieht auch noch stylisch aus.
-Zubehör: Das Standardset kommt nebem der praktischen Tasche mit einem Blasebalg und einer Putzvorrichtung als Zusatz. Das ist sehr löblich.
-Preis – Leistung: Für die hochwertig verarbeiteten Filter mit den tollen Zusätzen das beste Preis Leistungs Verhältnis für Verlaufsfilter momentan auf dem Markt wie ich persönlich finde.
-Gewünschte Features für die Zukunft: Leider sind auch die NiSi Filter nicht gut geeignet um Gegenlichtaufnahmen direkt in die Sonne zu machen. Die Streuung der Sonne und die Blendenflecken sind auch da störend und sichtbar. Wenn ein Verlaufsfilter rauskäme der dieses Problem beseitigt wäre das der perfekte Filter. Doch habe ich bisher noch keine gesehen die das hinbekommen. Die Zukunft wirds zeigen.

Liebe Grüsse Jan Geerk
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Hier findest du mehr Informationen über die Artbeiten von Jan Geerk…

Weitere Infos zu den Nisi Filtern gibt es bei uns im Laden oder unter diesem Link….

Anschliessen einer Vollformat-DSLR an einem Teleskop…

Eine Vollformatkamera mit mittlerer Auflösung scheint ideal für die Astrofotografie geeignet zu sein. Der grosse Sensor bietet ein vergrössertes Sichtfeld und grosse Pixel. Doch leider ergeben sich gerade durch den grossen Sensor z.B. an Celestron Schmidt-Cassegrain-Teleskopen ein paar Probleme, nämlich Vignettierungen. Vignettierungen sind Abschattungen, die durch einen zu kleinen Bildkreis oder anderen Hindernissen im Bild, meist am Rand und vor allem in den Bildecken entstehen. Der Bildkreis von Celestrons Schmidt-Cassegrain Teleskopen ist ein wenig zu klein um den Vollformatsensor voll bzw. gleichmässig auszuleuchten. Hier ist die Wahl des richtigen T-Adapters wichtig.

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Der einfache 1.25“ Steckanschluss ist ungeeignet für eine Vollformatkamera wie das Bild, hier an einem C8 ohne Reducer, deutlich zeigt

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Für ein voll ausgeleuchtetes Bild benötigt man mindestens den Celestron T-Adapter für C5-C14, welcher direkt mit dem Teleskop verschraubt wird.

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Hier ist das Bild voll ausgeleuchtet mit einer gleichmässigen Vignettierung gegen die Mitte hin.

Die Vignettierung lässt sich mit dem kurzen Baader Planetarium SCT T-Adapter #21 deutlich verringern.

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Hat man zusätzlich den F6.3 Reducer montiert reicht auch der Durchmesser des T2-Anschlusses nicht mehr aus und komplett dunkle Ecken lassen sich nicht mehr vermeiden.

Aber auch hier ist der Unterschied zwischen dem Celestron und Baader Adapter deutlich.

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Celestron C8 mit Canon EOS 6D und Celestron SCT Adapter
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Celestron C8 mit Canon EOS 6D und kurzen Baader SCT T-Adapter #21

Diese Ecken sind für die meisten Bilder nicht so schlimm, wenn man diese in der Ausrichtung des Bildes berücksichtigt.

Zum entfernen der Vignettierung und der schwarzen Ecken können Flats erstellt werden. Dazu richtet man das Teleskop auf eine gleichmässig weisse Lichtquelle und macht einige Bilder (mit der Kamera in der gleichen Position wie bei den Aufnahmen), die dann in der Bildbearbeitung zum entfernen der Vignettierung und anderer Bildfehler wie Staub verwendet werden können.
Alternativ kann man auch einfach ein weisses Tuch über die Öffnung legen und durchleuchten oder man baut sich aus Plexiglas eine Flatfield-Box. Wichtig ist , dass das Licht über die ganze Fläche gleichmässig ist.

Gerne beraten wir sie über die passenden Anschlussmöglichkeiten für Ihre Kamera im Laden in Herzogenbuchsee. Patrik Flury wird ihnen die verschiedenen Möglichkeiten gerne erklären und zeigen.

http://www.fernglasstore.ch

 

Hähnel Captur Auslösesystem…

Ich möchte euch heute im Blog ein echt heisses System vorstellen! Das von Hähnel hergestellt Captur System kann so einiges! Es kann Modular und zu einem wirklich interessanten Preis gekauft werden. Natürlich ist es für verschiedene Marken wie Canon, Nikon, Sony, Fujifilm, Olympus/Panasonic erhältlich. Alle Geräte werden mit AA Batterien betrieben.

Was empfehle ich euch und was können die verschiedenen Module:

Hähnel Captur Remote Set (Funk Fernauslöser für die Kamera und Blitzauslöser für Blitzgeräte)

Das Remote Set besteht immer aus einem Transmitter (Sender) und einem Receiver (Empfänger) und ist für mich das Ding, welches ihr am besten sowieso kauft.

Auslösen von Blitzgeräten über Funk.
Steckt man den Transmitter auf den Blitzschuh, so können damit die Blitzgeräte, welche auf den Receiver gestellt werden zuverlässig mit Funk ausgelöst werden. Die Blitzgeräte müssen manuell eingestellt werden. (Eine TTL-Ausführung wird gemäss der Fima Hähnel später zu einem höheren Preis erhältlich sein.) Die Konfiguration der Funkkanäle hat bei diesen Geräten, welche ich getestet habe immer automatisch und ohne Probleme Funktioniert. Ein neues Synchronisieren ist aber mit einer einfachen Tastenkombination emöglich. Wer gerne weitere Blitzgeräte für ein kleines Studio auslösen möchte kauft sich weitere Receiver dazu.
Es ist auch möglich Blitzgeräte anderer Marken auf den Receiver zu stellen. Ich habe letzte Woche Nikon Blitze auf dem Fujifilm-Receiver verwendet und diese funktionierten problemlos.

Auslösen der Kamera über Funk.
Steckt man den Receiver auf die Kamera und schliesst diesen mit den mitgelieferten Anschlusskabel am Port für Fernauslöser an, kann man nun die Kamera mit dem Transmitter auslösen. Eine einfacher und zuverlässiger Funkfernauslöser.

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Hähnel Captur Receiver
Wir oben schon erwähnt kann man jederzeit mehr Receiver für mehr Blitzgeräte dazukaufen.

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Hähnel Captur Timer
Mit dem zusätzlichen Captur Timer bekommt man nun die Möglichkeiten eines wirklich hervorragenden Funkfernauslösers! Zum verwenden des Timers benötigt man einen an der Kamera angeschlossenen Receiver.
Nun hat der Fotograf folgende Möglichkeiten:

  • Autofokus per Funk einstellen
  • Einzel und Serienbildfunktion
  • Selbstauslöser
  • Intervall-Timer
  • Langzeitbelichtungsmodus (BULB)
  • Bildzähler
  • Funkauslösung mit einer Reichweite von bis zu 100 Meter
  • Frequenzauswahl für individuelle Kontrolle von mehreren Systemen
  • Beleuchtetes LCD Display
  • Die Funkfrequenz kann auch Kameras durch Wände.

Den Timer empfinde ich vor allem für die System wie Olympus/Panasonic, Fujifilm und Sony (A7) als sehr interessant. Hier gibt es praktisch keine guten und günstigen Fernauslöser von Fremdherstellern. Wer nur die Kamera mit dem Timer steuern möchte und keine Blitze auslösen will, der verzichtet auf den Kauf des Remote Set und kauft sich am besten das Captur Timer Kit.

haehnel_captur_timer

Hähnel Captur Pro & IR Fernauslöser
Das Ding ist so was von cool! Für einen kleinen Preis kann ich damit nun fast alles machen, wo ich früher für die Effektfotografie viel mehr Geld ausgegeben habe.
Mit dem Pro & IR Modul kann ich meine Blitze und Kamera nun auf Lichtimpulse (Gewitter), Sound, IR oder Laserlichtschranke oder über einen Anschluss mit einem externen Gerät auslösen. Zusätzlich wird wie im Artikel oben schon beschrieben das Captur Remote Set benötigt.
Das Modul kann aber auch die gleichen Funktionen wie der Captur Timer. Ich kann also auch dieses Modul als kompletten Funkfernauslöser für die Kamera verwenden.

Funktionen für den Fotografen:

  • Autofokus per Funk einstellen
  • Einzel und Serienbildfunktion
  • Selbstauslöser
  • Intervall-Timer
  • Langzeitbelichtungsmodus (BULB)
  • Bildzähler
  • Funkauslösung mit einer Reichweite von bis zu 100 Meter
  • Frequenzauswahl für individuelle Kontrolle von mehreren Systemen
  • Beleuchtetes LCD Display
  • Die Funkfrequenz kann auch Kameras durch Wände.
  • Auslösen mit Sound oder Geräuschen
  • Auslösen mit der mitgelieferten Infrarot Schranke
  • Auslösen auf Licht
  • Auslösen mit einem Laserpointer
  • Auslösen mit einem Zusatzgerät über AUX Buchse (z.B Stromimpuls)

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Mein Fazit zu diesem System:
Nach meiner Einschätzung ist das Hähnel Captur System etwas, dass in meiner Ausrüstung noch gefehlt hat. Die Möglichkeiten zu Kamera- und Blitzauslösung sind fast unendlich. Besonders bei meinen Highspeed-Aufnahmen im Fotostudio bekomme ich eine sehr einfaches und zuverlässiges Gerät. Auch die ganzen Kabel (Synchrokabel) verschwinden mit dem Gerät endlich aus dem Studio. Der Preis ist günstig und die Machart der Gehäuse robust und praktisch.

Bei Fragen könnt ihr euch jederzeit an uns wenden.

Liebe Grüsse Patrik Oberlin

Review Nisi V5 Filtersystem von Nelson da Silva…

Vor wenigen Wochen durfte ich das neue NISI V5 Filtersystem bei Kropf Multimedia in Herzogenbuchsee in Empfang nehmen und es hat mich von der Verarbeitung und Handhabung sofort beeindruckt. Bei diesem System kann man den Polfilter direkt an den Adapterring schrauben was die Neuerung mit sich bringt das er näher an der Linse ist. Bei den Lee Filter, die ich bis dato besass, ist der Circular Polfilter durch ein Adapter am Filterhalter zuvorderst anzubringen. Der Nachteil davon ist, das man bei Ultra Weitwinkel Objektive schnell mal an den Ränder eine Vignettierung hat da der Filter sichtbar wird auf den Bilder. Zwar hat Lee ein neuer Circular Polfilter letztes Jahr rausgebracht welches sehr dünn ist und dieses Problem weitgehend beseitigt da ich aber noch den alten Polfilter von Lee besass der eine sehr dicke Fassung hat, konnte ich den Polfilter z.b. in den Wäldern sehr selten mit einem Ultra Weitwinkel Objektiv benutzen. Da der neue Filter von Lee aber über 300.- Franken kostet lag dies nicht in meinem Budget und konnte den alten nicht ersetzen.

Jetzt aber zurück zum Review. Nisi bietet unteranderem eine Starterpaket an wo man schon erstaunlich viel gutes Material bekommt. Das Starterpaket bietet den Filterhalter mit einigen Adapterringe an, ein passenden Circular Polfilter, eine Tragetasche wo Filterhalter, Adapterringe wie auch Filtertasche rein passen. So hat man alles in einer Tasche verstaut was optimal ist. Das Starterpaket beinhaltet auch wie oben erwähnt eine Filtertasche das 6 Filter mit der Grösse von 100x150mm rein passen. Einen ND 3.0 Glasfilter wie auch ein ND 0.9 Soft Verlauffilter beinhaltet das Paket ebenfalls. Dazu noch einen Blasebalg und 2 Putzsysteme für die Filter selbst. Zwar sind Glasfilter anfällig auf Bruch, doch durch das Glas kann man eine sehr gute Qualität der Filter erreichen das keine oder nur sehr wenige Farbverschiebung beinhaltet. Ich bevorzuge jedenfalls immer Glasfilter wenn möglich. Am Adapterring der an das Objektiv geschraubt wird hat es 2 kleine Rädchen verbaut wo erlauben den Polfilter beliebig zu drehen. So muss man den Polfilter nicht an der Fassung drehen, durch welch die Gefahr besteht mit den Finger auf das Glas zu kommen und Flecken zu hinterlassen.

Nachdem ich den NISI V5 Filtersystem gleich mitgenommen habe, begab ich mich am gleichen Tag noch auf Pirsch, nach schönen Landschaftsbilder. Die Motivation das neue Filtersystem auf dem Feld zu testen war riesig. Als ich oben am Belchen ankam und mich zu einem geeignetem Standort begab um den Ankenballen zu fotografieren kam das neue Filtersystem schon zur Aktion. Da das Wetter eher düster und dramatisch war nahm ich den Verlaufsfilter von Nisi um den Himmel der Belichtung der Landschaft anzupassen und dadurch die düstere Stimmung zu verstärken.

Wie hier auf dem Bild sichtbar, beeinflusste der Verlaufsfilter von NISI rein die Belichtung und nicht die Farben. Keinerlei Blau oder Rotstiche kamen zur Geltung wie unteranderem bei andere Filterhersteller. Beim 2. Bild nahm ich das Ultraweitwinkel Objektiv hervor um mehr tiefe zu erzeugen anhand von Vorder-, Mittel-, Hintergrund. Auch hier ist der Ankenballen noch ersichtlich doch dies nur noch sehr klein im Bild da solche extreme Weitwinkel Objektive die Relationen stark beeinflussen.

Am nächsten morgen, stieg ich dann noch auf den Belchenfluh selbst um auch den ND 3.0 Graufilter zu testen.

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Ich hatte an diesem morgen Glück das die Wolken über und unter mir viel Bewegung hatten und durch den Graufilter einen Wischeffekt an den Wolken sehr gut ersichtlich wurde. Auch bei diesen Aufnahmen konnte ich nur eine Beeinflussung der Belichtungszeit erkennen durch den Filter und nicht an den Farben. Dies erfreute mich sehr da ich mit den Lee Fiter (ND 3.0, Big Stopper) an einen Blaustich gewöhnt war. Zwar konnte ich diese Farbverschiebung in Lightroom sehr schnell und gut korrigieren, doch ist es mir lieber, noch weniger an den Bilder zu korrigieren.

Im NISI Starterpacket war auch ein Circular Polfilter mit dabei und diesen testete ich auf den darauf folgenden Tagen im Wald aus. Da ich den Polfilter bei Aufnahmen mit viel Himmel nicht mit Weitwinkel Objektiven benutze kommt solch ein Filter zum Einsatz wenn ich Spiegelugen auf dem Wasser entfernen oder verschieben will. Bei Aufnahmen mit viel Himmel auf dem Bild nehmen ich den Polfilter nur zum Einsatz wenn ich Brennweiten über 30mm einsetze.

Dafür begab ich mich in die Wälder rund um den Pilatus im Kanton Luzern. Da ich dort für diesen Herbst noch einige Spots offen hatte die ich besuchen wollte,  empfand ich das genau jetzt, mit den neuen Filter, der richtige Zeitpunkt da war.

An diesen Wasserfällen hatte ich zum Zeitpunkt als ich fotografierte viele Reflektionen im Wasser. Mit dem Circular Polfilter von NISI konnte ich die in handumdrehend beseitigen oder kontrolliert verschieben. Als ich diese 2 Bilder fotografierte hatte ich den ND 3.0 und den Polfilter in Aktion. Dies war schon eine ziemliche Abdunkelung und Beeinflussung der Belichtungszeit. Auch da war ich daran gewöhnt einen Blaustich im Bild zu haben doch bei den NISI Glasfilter ist dies nicht mehr der fall.

Fazit:

Das V5 Filtersystem von NISI das ich mit einer FUJIFILM XT-2 und unteranderem dem 10-24mm Fujinon benutze ist eine absolute Bereicherung für mich. Einerseits hat das Starterpacket gerade mal 549.- Franken gekostet und bietet dafür aber 3 Filter plus einige Sachen dazu an. Da spare ich meines Erachten einiges an Geld verglichen mit andere Filter Hersteller. Dazu sind die Filter noch aus Glas und machen eine Top Performance auf dem Feld.

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Nelson da Silva

Nelson da Silva ist ein junger leidenschaftlicher Landschaftsfotograf aus der Schweiz. Er hat bereits viele Länder dieser Welt bereist und zeigt uns in seinen Bildern stimmungsvolle Landschaften. Schaut euch die wundervollen Bilder an….

 

Mit den Nisi -Filtern unterwegs in Island…

Vor einigen Wochen hat sich Patrik Oberlin auf den Weg nach Island gemacht um verschiedenes neues Fotozubehör in der Praxis zu testen. Mit im Rucksack war auch die Nisi V5 Filterhalterung, ein IR ND 1000 Graufilter, ein IR ND 64 Graufilter und ein GND Soft 8 Filter. In diesem Beitrag erzählt er, wie sich das Arbeiten mit dem System anfühlt und zeigt ein paar Bilder in welchen die verschiedenen Filter eingesetzt wurden.

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Patrik Oberlin mit Nisi V5 System

Bericht Patrik Oberlin:
Bevor ich nach Island geflogen bin, habe ich bereits einige kleinere Touren in der Schweiz mit dem Nisi V5 Filterset gemacht. Das Handling des Systems war mir daher schon gut bekannt. Bei einem Filtersystem ist mir sehr wichtig, dass es einfach und schnell montiert und eingestellt werden kann. Das Nisi V5 System besteht aus einem Grundadapterring mit 82mm Gewinde auf Objektivseite in den auch der mitgelieferte 86mm Ultraslim Cir-Polfilter eingeschraubt werden kann, einer Halterung für 100x100mm oder 100x150mm Einschubfilter und drei Zusatzadapterringen 77mm, 72mm und 67mm. Einen Adapterring für meine Objektive mit 62mm Filtergewinde habe ich noch zusätzlich dazugekauft.
Die Verarbeitung der Filterhalterung ist sehr hochwertig. Die Gewinde sind sauber gearbeitet und es ist kein Problem die Adapterringe oder den Polfilter anzubringen. Da ich schon mit vielen Systemen gearbeitet habe, kann ich euch sagen, dass dies ganz und gar nicht selbstverständlich ist.
Das ganze System wird in einer kleinen Box mit drei Unterteilungen geliefert. In der ersten ist die Halterung drin, in der zweiten der Pol-Filter und in der dritten die verschiedenen Adapterringe. Die Box ist wirklich praktisch! Die Halterung kann auch mit einem aufgesetzten ND Filter in der Box verstaut werden. Das spart Zeit.
Nun will ich euch kurz beschreiben wie ich die Filterhalterung an mein Fujinon XF 10-24mm F4 anbringe. Als erstes schraube ich den 72mm Adapterring auf den Grundadapter mit 82mm. Das geht auch einfach in der Natur. Dann entscheide ich mich ob ich den Polfilter benutzen will oder nicht. Wenn ja, schraube ich diesen nun vorne in die Filterhalterung rein. Den Polfilter kann ich nun an zwei kleinen Schrauben jederzeit drehen (Auch wenn bereits Graufilter und Grauverlaufsfilter eingeschoben sind). Nun kann ich die Halterung für die Einschubfilter auf den Grundadapter einklicken. Jetzt ist bereits alles bereit zum Fotografieren.

Graufilter:
Die Graufilter von Nisi sind aus optischem Glas gefertigt. Gerade bei starken Graufiltern ist dies sicherlich die bessere Lösung als Kunstharz. Dies bemerkt man sofort! Die Filter sind sehr farbneutral. Jeder IR ND Graufilter von Nisi ist bereits mit einem passenden Dichtungsgummi beklebt. Diese Dichtung verhindert unerwünschte Reflektionen durch die Filterhalter. Ich hatte während der ganzen Woche nie Probleme mit Reflektionen. Eine weitere sehr positive Eigenschaft ist die Nano-Beschichtung der Filter. Gerade in Island wird viel bei Regen oder Gischt fotografiert. Die Filter müssen also regelmässig mit dem Reinigungstuch geputzt werden. Die Nanovergütung sorgt dafür, dass Wasser und Schmutz von den Filtern abperlen und so schnell mit dem Tuch gereinigt werden können. Ich habe das mal mit einem Kunstharz-Produkt der Konkurrenz versucht. Es war deutlich mühsamer, manchmal sogar unmöglich den Filter sauber zu bekommen.

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Nisi V5 System an Fujifilm X-PRO2

Grauverlaufsfilter:
Auch die Grauverlaufsfilter von Nisi haben die oben beschriebenen Eigenschaften. Farbverfälschung konnte ich bei keiner Lichtsituation feststellen. Ob Eis, Wasser oder Sonnenuntergang, der GND Filter hat einen hervorragenden Job gemacht. Bei einem Grauverlaufsfilter ist mir die Machart des Übergangs zwischen dunkel und hell sehr wichtig. Bei einem Soft GND sollte dieser sehr fein und ohne Linien sein. Der Nisifilter ist unglaublich fein gemacht. Der Übergang geht ohne Linien und Störungen von hell in dunkel über.
Fazit:
Besonders die einfache Bedienung, die kompakte Bauart und der versenkbare Polfilter sind grosse Pluspunkte der Nisi V5 Filterhalterung. Bis jetzt habe ich noch keine Filterhalterung gesehen, bei welcher das Arbeiten mit Polfilter (mein Lieblingsfilter) so einfach und praktisch war.
Die Qualität der Einschubfilter ist sehr hoch. Wie schon erwähnt konnte ich auch bei den starken Graufiltern kaum eine Farbabweichung feststellen. Sehr gut ist auch die Dichtung zwischen dem Graufilter und der Halterung.

Mehr über die Nisi Filterhalterung und Filter erfahren Sie hier…

Grüsse aus Korsika…

Vor einigen Wochen hat Jan Geerk mit seinem Bild bei unserem Wettbewerb „Landschaft“ den dritten Platz erreicht. Jan hat uns dieses wunderbare Foto zugeschickt! Das Bild wurde mit der Sony A7R, dem adaptierten Canon 16-35mm 2.8 und dem gewonnenen Ray Masters Grauverlaufsfilter ND 0.9 Soft gemacht.

Wir wünschen weiterhin gutes Licht!

www.kantlicht.ch
Kantlicht auf Facebook

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Jan Geerk, Korsika, Les Calanques mit dem Ray Masters Grauverlaufsfilter ND 0.9 Soft aif dem Canon 16-35mm 2.8 mit Sony A7R

 

Meine Erfahrungen mit dem Novoflex Classic Ball 2

Ich kann mich noch gut erinnern wie gross die Freude damals war, als Novoflex den kleinen Classic Ball 2 Kugelkopf vorgestellt hat. Damals hatte ich auf meinem Gitzo GT2542T Reisestativ bereits einige Kugelköpfe ausprobiert und bin mit diesen nie wirklich glücklich geworden. Unter anderem habe ich damals den Gitzo GH1780 Kugelkopf ausprobiert. Dieser Kugelkopf war mit der Nikon D810 kaum brauchbar. Eine Friktionseinstellung fehlte diesem Kopf schmerzlich. Danach habe ich den Markins Q3T verwendet. Dieser Kopf war ganz ansprechend. Die Mängel an diesem Kopf konnte ich erst bei schlechten Verhältnissen bemerken. Die Friktionseinstellung daran ist gerade bei Kälte kaum einzustellen. Zudem löst sich bei Regen der kleine Gummiring am Haupteinstellrad, was das Feststellen des Kopfs erschwert.
Nun habe ich den Novoflex Classic Ball bereits ca. 2 Jahre auf meinem Stativ und dieser hat mich auch auf eine lange Reise durch die USA begleitet. Von der Bedienung und Präzision hat mich der Kopf bislang sehr überzeugt. Die Kugel ist super verarbeitet und kann auch bei extremen Temperaturen noch einwandfrei bewegt werden. Auch kommt der Kopf mit dem Gewicht der D810 super zurecht. Ich hatte darauf auch schon die D810 mit dem schweren Tamron 15-30mm 2.8 und einem zusätzlichen Startracker für Milchstrassen aufnahmen montiert, was ohne Probleme funktioniert hat. Ein gewaltiger Pluspunkt zu den anderen beiden Köpfen ist die hervorragend gelöste Friktionskontrolle am blauen Ring. Diese kann bequem auch mit Handschuhen eingestellt werden und trägt auf Stufe 5 die D810 mit dem schweren Weitwinkel problemlos. Nach zwei Jahren Gebrauch ist mir aufgefallen, dass die Friktion nicht mehr ganz so stark klemmt wie am Anfang. Novoflex hat mir aber mitgeteilt, dass diese nachgestellt werden können. Dies muss ich dann bei Gelegenheit wohl machen. Sonst funktioniert der Stativkopf auch bei starkem Gebrauch jederzeit zuverlässig. Sehr gewundert hat mich, dass in der Wüste kein feiner Sand in den Kopf eingedrungen ist. Die Führung der Kugel muss also sehr dicht anliegen.
Im Grossen und Ganzen möchte ich den kleine und leichten Novoflex Classic Ball 2 nicht mehr aus meiner Ausrüstung wegdenken. Aus meiner Sicht ist dieser im Moment der leichteste und beste Kugelkopf seiner Klasse.

LG Patrik Oberlin

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Wettbewerb Landschaft…

Wow! Was für Bilder! Bei unserem kurzfristigen Fotowettbewerb auf Facebook sind unglaubliche Kunstwerke eingereicht worden. Wir möchten uns bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für diesen Augenschmaus bedanken!

Die Jury hatte die Ehre, diese einzigartigen Bilder zu bewerten!
Ihr habt uns die Entscheidung nicht leicht gemacht.

Herzlichen Dank an die Gast Juroren:
Tobias Ryer und Hanspeter Gass

Wir freuen uns die drei Siegerbilder zu präsentieren:

  1. Platz „The Wave“ von Thomas Marmet gewinnt ein Gitzo GT2545T Reisestativ!
    http://www.natur-momente.ch/

Thomas Marmet: „Das Bild konnte ich letzten Herbst vom Siedelhorn aus machen. Nach der langen, kalten Nacht auf dem Gipfel so eine Stimmung festhalten zu können, ist einfach etwas wunderbares.“

thomas_marmet

2. Platz „Northern Paradise“ von Raphael Messmer gewinnt einen Clik Elite Contrejour 40
https://www.facebook.com/RaphaelMessmerPhotography/

Raphael Messmer: „Die Lofoten, ein Paradies für jeden Landschaftsfotografen. Hier zu sehen, das malerische Fischerdorf Reine im perfekten Spiegelbild. Für mich einer der schönsten Orte auf Erden.

raphael_messmer

3. Platz „Naturgewalten im Berneroberland“ von Jan Geerk gewinnt ein Ray Masters Filterset…
http://www.kantlicht.ch/

jan_geerk

Herzlichen Glückwunsch an die Gewinner!

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