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Kropfmultimedia's Blog

…gemeinsam auf dem Weg zum besten Bild

Wettbewerb Landschaft…

Wow! Was für Bilder! Bei unserem kurzfristigen Fotowettbewerb auf Facebook sind unglaubliche Kunstwerke eingereicht worden. Wir möchten uns bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für diesen Augenschmaus bedanken!

Die Jury hatte die Ehre, diese einzigartigen Bilder zu bewerten!
Ihr habt uns die Entscheidung nicht leicht gemacht.

Herzlichen Dank an die Gast Juroren:
Tobias Ryer und Hanspeter Gass

Wir freuen uns die drei Siegerbilder zu präsentieren:

  1. Platz „The Wave“ von Thomas Marmet gewinnt ein Gitzo GT2545T Reisestativ!
    http://www.natur-momente.ch/

Thomas Marmet: „Das Bild konnte ich letzten Herbst vom Siedelhorn aus machen. Nach der langen, kalten Nacht auf dem Gipfel so eine Stimmung festhalten zu können, ist einfach etwas wunderbares.“

thomas_marmet

2. Platz „Northern Paradise“ von Raphael Messmer gewinnt einen Clik Elite Contrejour 40
https://www.facebook.com/RaphaelMessmerPhotography/

Raphael Messmer: „Die Lofoten, ein Paradies für jeden Landschaftsfotografen. Hier zu sehen, das malerische Fischerdorf Reine im perfekten Spiegelbild. Für mich einer der schönsten Orte auf Erden.

raphael_messmer

3. Platz „Naturgewalten im Berneroberland“ von Jan Geerk gewinnt ein Ray Masters Filterset…
http://www.kantlicht.ch/

jan_geerk

Herzlichen Glückwunsch an die Gewinner!

Simon Roppel testet das Gitzo GT2545T in Kanada…

Kürzlich durfte ich für Kropf Multimedia das neue Gitzo GT2545T Traveler Reisestativ testen.
Dafür ging ich an einen der schönsten Orte den ich mir vorstellen konnte… Die kanadischen Rockies.
Wenn es um Stabilität geht, gehe ich normalerweise keinerlei Kompromisse ein und arbeite seit jeher mit den Systematic Stativen von Gitzo. Gerne wollte ich mich aber eines besseres belehren lassen und den super kompakten Reisestativen von Gitzo eine Chance geben.

Was erwartete ich von dem Stativ?
Es sollte kompakt und schnell einsatzbereit sein.
Auch bei starken Winden muss es meine DSLR inkl. Filterkit sicher an derselben Position halten können.
Da ich oft auf Bodennähe arbeite, muss die Mittelsäule ohne grossen Aufwand entfernbar sein.
Bei langen Touren ist jedes Gramm, welches man an unnötigem Gewicht einsparen kann, Gold wert. Es soll also möglichst leicht sein…
Ich mag kein Spielzeug… Das Stativ soll sich wertig und sicher in meinen Händen anfühlen.

daybreaker

In Kanada angekommen, boten sich mir natürlich auch schon die ersten Momente das Traveller auf Herz und Nieren zu testen. Heftige Winde, raues Wetter, schwieriger Untergrund… Alles Dinge, welche schnell zeigen, wie gut ein Stativ wirklich ist.
Das kompakte Packmass von 44.5 cm und das durchaus leichte Gewicht von ca. 1.3 Kg ist natürlich ein Traum. Besonders wenn man andere Stativgruppen gewohnt ist. Mit Leichtigkeit konnte ich das Stativ an meinem bereits voll bepackten Rucksack anbringen. Ein riesen Plus!

Symetria

Da meine Kompositionen sehr zeitaufwendig sind, ist es ein MUSS, dass sich das Stativ über eine längere Zeit auch bei schwierigsten Bedingungen in keiner Weise bewegt.
Da hörte bei mir dann leider auch schon die Träumerei auf. Das geringe Gewicht des Travelers hat natürlich nicht nur Vorteile. Voll ausgefahren konnte es mich leider nicht vollends überzeugen. Es liess sich leicht durch ankommende Windstösse aus dem Gleichgewicht bringen und musste durch mich gestützt werden. Man darf hier aber auch nicht die Stabilität eines Systematic Statives erwarten.
Dank schnell entfernbarer Mittelsäule, war das Traveler auf Bodennähe jedoch ein wahrer Alleskönner. Nahezu in jeder Position liess sich das Stativ sicher positionieren und bot auch bei schwierigen Panoramas sicheren Halt für das eingesetzte Equipment.
Ein kleiner fader Beigeschmack bot sich mir während des Testes leider dann doch. Bereits bei dritten Stativeinsatzes löste sich die Befestigungsschraube am Oberteil von einem der Beine und machte mir ein sicheres und wackelfreies Arbeiten schier unmöglich. Ob es sich hier um einen Zufall bei meinem Testobjekt handelt, oder ob sowas öfter vorkommt weiss ich leider nicht…
Einen für das eingesetzte Stativ passenden Schraubenschlüssel mit sich zu tragen, sollte jedenfalls immer eine Überlegung wert sein.
(Patrik Oberlin: „Das sich ein Stativbein an der Basis lösst, das sollte natürlich nicht sein. Allerdings muss ich hier sagen, dass wir bis jetzt keine weiteren Stative GT2545T mit diesem fehler hatten.“)

Mein Fazit:
Das Gitzo GT2545T Traveler ist sicherlich ein hervorragendes Stativ. Jedoch sollte man sich im Klaren sein, dass das geringe Gewicht und Packmass nicht nur Vorteile mit sich bringt. Ausgefahren kann es bei gröberem Wetter schnell mal aus dem Gleichgewicht kommen.
Bei ruhigem Wetter oder arbeiten in Bodennähe kann es jedoch durchwegs überzeugen.

Thin ice

Zu Simon Roppel
Mehrfach international preisgekrönter Landschaftsfotograf.

Weitere Informationen und Teile seiner Arbeit auf www.simonroppel.com
https://500px.com/simonroppel

Patrik Oberlin: „Vielen herzlichen Dank an Simon Roppel für den ausführlichen Bericht! Die entstandenen Bilder sind unglaublich schön! Wir wünschen Dir weiterhin gutes Licht!!!“

Unterwegs mit Manfred Stutz in der Mythenregion…

(Bericht von Patrik Oberlin)

Als ich am Donnerstag auf den Parkplatz auf der Passhöhe der Ibergeregg fuhr, war Manfred bereits daran seinen Toyota Hilux für die Nacht vorzubereiten. Es war sofort zu sehen, dass er das nicht zum ersten Mal macht. Im Zusatzaufbau auf der Ladefläche war ein gemütliches Nachtlager mit Schlafsack eingerichtet. Auch ich rollte den Schlafsack in unserem Fotokurs-Bus auf der bequemen Matratze aus und machte alles für die Nacht bereit.
Es regnete in diesem Augenblick noch und wir entschlossen uns zuerst ein Kaffee im Restaurant zu nehmen. Gemeinsames Fotografieren in der Landschaft ist für mich auch immer eine gute Gelegenheit den Begleiter besser kennen zu lernen.
Manfred ist seit 10 Jahren Leidenschaftlicher-Fotograf im Bereich Natur, Tiere und Landschaft. Er ist schon länger Kunde bei uns, aber bewusst kenne ich Ihn erst seit einem Ausflug an den Étang de la Gruère in diesem Winter.
Aus dem Kaffee wurde noch ein kleines Nachtessen und ich habe die Zeit genutzt um Ihm noch ein paar Fragen zu seinem Fotoequipment gestellt.

Vor ein paar Wochen hast Du bei uns ein neues Gitzo GT3542L Mountaineer Stativ gekauft. Du hattest ja bereits ein Gitzo GT2531EX. Was gefällt Dir am neuen Stativ nun besser?

Manfred: „Das neue Stativ ist für mich besser, weil ich nun angenehm auf Augenhöhe fotografieren kann. Toll finde ich auch, dass sich die Mittelsäule schnell und einfach aus dem Stativ entfernen lässt. So kann ich viel angenehmer auf Bodenhöhe fotografieren als
früher. Die Stabilität ist besser und das Stativ ist schlanker und im Verhältnis leichter.

Auf was achtest Du beim Kauf von Fotozubehör?

Manfred: „Das wichtigste an Fotozubehör ist sicherlich die Qualität. Wer billig kauft, der kauft die Sachen meistens 2 mal. Mir ist aber auch der Preis wichtig. Eben ein gutes Preis- Leistungsverhältnis.

Du fotografierst mit Nikon. Darf ich fragen, was alles in deiner Fotoausrüstung dabei ist?
(Jetzt geht’s lange… 😉 )

– Nikon D4
– Nikon D810 (ist nach einem Sturz im Bayerischen Wald nun bei Dr. Nikon)
– Nikon 14-24 mm
– Nikon 24-70 mm
– Nikon 80-400 mm II
– Nikon 105 mm Makro
– Nikon 16 mm Fishey
– Nikon 300 mm F4E PF ED VR (Durfte ich auf der D810 testen… tolles Ding! 😉 )
Gitzo GT3542L
– UniqBall Stativkopf
Novoflex Panoramasystem
– F-STOP Rucksack

Nach der feinen Käseschnitte, konnten wir einige Aufhellungen am Horizont sehen. Die Rucksäcke auf den Rücken und ab Richtung Furggelenstock. Der erste Aufstieg zum Brünnelistock ist schon steil und es zeichnete sich schnell ab, dass es sicherlich bessere Mahlzeiten als Käseschnitte gegeben hätte 🙂 . Natürlich wollten wir den schönen Sonnenuntergang hinter dem Mythen sehen und waren schnell an unserem Ziel angelangt. Als wir warteten, stieg der Nebel hoch zu uns und wir konnten knapp die 10 Meter entfernten Bäume sehen. Es blieb uns nichts anderes übrig als zu warten. Zwei Dosen Bier und Ovo-Guezli versüssten uns das warten. Manfred erzählte von Afrika und wie er sich in den Kontinent verliebt hat. Er hat schon einige Destinationen wie Vietnam, Cost Rica und andere Orte bereist. Es zieht ihn aber an keinen Ort so sehr hin wie Afrika. Der Nebel wurde leider nicht besser und wir mussten den Abend als gemütlichen Misserfolg abhacken. Zurück bei den Fahrzeugen, machten wir uns für die Nacht fertig und sind bei kalten Temperaturen in den Schlafsäcken verschwunden.
In der Nacht regnete es noch mal stark obschon der Wetterbericht anderes vorausgesagt hat. Als mich der Wecker um 04.00 Uhr aus dem Schlaf riss, war der Himmel bereits nur noch leicht bewölkt und wir machten uns zurecht Hoffnungen auf eine erfolgreiche Fototour. In der der Dunkelheit begingen wir den steilen Weg zum Brünnelistock. Dann über die Höhe in Richtung Furggelenstock. Als es schon dämmerte konnte ich eine schöne Aufnahme des grossen Myhten und dem untergehenden Mond machen. Diese Aufnahme habe ich natürlich ab Stativ und dem Sigma 85mm 1:1.4 gemacht. Der orange Himmel kündigte bereits einen wundervollen Sonnenaufgang an. Schnell hoch zum Furggelenstock! Es ist schon speziell! Jedes Mal wenn ich mit einem Fotografen unterwegs bin, ist es lustig und es werden Spässe gemacht. Sobald aber eine tolle Lichtstimmung herrscht, ist „Funkstille“! Es wird konzentriert fotografiert und jeder versucht das Licht so perfekt wie möglich für seine Bilder zu nutzen. Was wir an diesem wunderschönen morgen fotografiert haben, seht Ihr in der Bildergalerie.

Ich möchte mich bei Manfred Stutz für den kurzen Fototrip in den Kanton Schwyz und die interessanten Gespräche bedanken. Und wünsche Dir jederzeit gutes Licht!

Unter dieser Webseite findet Ihr das Schaffen von Manfred…
www.wildfoto.ch

Fotos unterwegs einfach und zuverlässig sichern…

Mit der Western Digital My Passport Wireless ist eine neue Festplatte mit integriertem Akku und SD Slot erschienen. Die Idee der Platte ist es, seine Fotos unterwegs und unabhängig von einem Netzanschluss zuverlässig sichern zu können.
Die Kleine Festplatte kann auf Reisen einiges an Gewicht sparen. Schliesslich will man ja nicht immer den schweren Laptop mitnehmen.

western_digital_mypassport_wireless_titel

So funktioniert die Festplatte:

Als erstes muss der Akku geladen werden. Dieser ermöglicht laut Hersteller eine Laufzeit von 6h. Die Kapazität des Akkus wird mit verschiedenen Farben auf der Statusleuchte der Festplatte angezeigt. (blau 100%, grün 90%, orange 50% und rot 15%) So weiss der Fotograf jederzeit wie viel Akku noch bleiben.

western_digital_mypassport_wireless_tablett

Damit man sich auch 100% sicher sein kann, dass die wertvollen Bilder auch von der Karte auf die Festplatte gelangt sind, gibt es nun die Möglichkeit eine App auf dem Smartphone oder dem Tablett zu installieren. Die Western Digital Cloud App ermöglicht es nun die überspielten Bilder oder Videos auf der Platte anzuschauen. RAW Dateien können darauf nicht dargestellt werden, sind aber mit der Dateigrösse angezeigt. JPEG und einige Videoformate können auf der App angezeigt werden.

Die Verbindung zwischen dem Speichergerät und dem Tablett ist sehr einfach. Es wird eine Wireless-Verbindung hergestellt. Danach wird die My Passport Wireless bereits im App angezeigt. Auf Wunsch kann nun noch eine Verschlüsselung eingerichtet werden.
Nun ist das Gerät bereits konfiguriert und Einsatzbereit.
Die SD-Karten werden beim Einstecken automatisch auf den Datenträger kopiert. Während dems Kopiervorganga blinkt die eine Kontrolllampe. So weiss man, wann der Vorgang beendet ist.

Um die Bilder dann später von der Festplatte weg zu kopieren, schliesst man diese mit einem USB 3.0 Kabel am Computer an.

Mein Fazit:

Aus meiner Sicht ist diese kleine Platte eine sehr gute Möglichkeit Bilder unterwegs zu sichern. Sollte meiner Kamera oder der SD-Karte unterwegs was passieren, habe ich die Dateien sicher an auf einem weiteren Gerät gesichert. Wichtig ist hier noch, dass ich den Kopiervorgang mit dem App kontrollieren kann.
Als Nachteil empfinde ich bei der Western Digital My Passport Wireless das kein Slot für Compact Flash eingebaut wurde. Arbeiten doch noch einige Fotografen mir diesen Karten. Allerdings würde mit diesem Slot die Platte sicher grösser und unhandlicher werden. Viele Kamerahersteller verbannen den CF-Slot ja auch langsam aus den DSLR-Kameras.
Wie sich die Akkuleitung bei verschiedenen Temperaturen draussen verhalten wird, kann ich im Moment nicht sagen. Dies gilt es noch herauszufinden.
Das Preis/Leistungsverhältnis stimmt bei diesem Produkt sicherlich!

Erhältlich ist die Western Digital My Passport Wireless mit 1TB oder 2TB

Western Digital My Passport Wireless

Der Evoc CP 26L Foto-Trekking Rucksack

Im heutigen Blog möchte ich gerne den Evoc CP 26L Fotorucksack vorstellen. Der Trend bei vielen Fotografen ist im Moment das Fotografieren draussen in der Natur. Viele bekannte Hersteller von Fototaschen und Rucksäcken scheinen diesen Trend nicht ernst zu nehmen oder produzieren bewusst an der Nachfrage der Kunden vorbei. Dies ist dann eine Chance für neue Marken! Mit Clik Elite führen wir ja bereits eine tolle Outdoor Marke, die sich bestens bewährt. Mit den Evoc Rucksäcken wollen wir nun unser Sortiment vertiefen und dem Kunden eine weitere Alternative bieten.

evoc_cp_26l_rucksack

Der CP 26L ist der zweitgrösste Fotorucksack von Evoc und bietet neben einem Fotofach auch die Möglichkeit Verpflegung, Kleider, Stativ, Zelt, Schlafsack und weiteres Zubehör zu transportieren.

Auf der Seite ist ein Schnellzugriff eingebaut, so kann mit der Kamera schnell und ohne absetzen des Rucksacks fotografiert werden. Die Öffnung ist genug gross, damit auch ein Pro-Body rausgezogen werden kann.

evoc_cp_26l_schnellzugriff

Aussen am Rucksack hat es verschiedene Montageriemen für nützliches Zubehör. Auf dem Rücken können so auch Ski, Snowboard, Schlafsack oder Zelt mitgetragen werden. Kleinere Stativ können wie auf Bild an der Seite des Rucksacks transportiert werden. Bei grösseren Modellen wird das Stativ in der Halterung auf der Rückseite montiert.

evoc_cp_26l_stativ

Das Tragsystem macht einen hervorragenden Eindruck. Der breite Hüftgurt kann in der Länge optimal auf den Benutzer eingestellt werden. Bei Bedarf kann der Gurt auch entfernt werden. In kleinen Fächern am Gurt können verschiedene kleine Sachen versorgt werden. Auch sonst ist das Tragsystem sehr bequem und gut verarbeitet.

evoc_cp_26l_tragsystem
Im Fach ganz oben im Rucksack können z.B Ersatzkleider oder Verpflegung transportiert werden. Auf dieses Fach kann von aussen oder aber auch vom Fotofach her zugegriffen werden. Die Abtrennung zwischen den beiden Fächern ist mit einem wasserdichten Verschluss gemacht. Aussen am Rucksack gibt es ein Fach für einen optionalen Trinkwasserschlauch damit auf längeren Touren genügend Flüssigkeit dabei ist.

evoc_cp_26l_fachoben

Das Fotofach ist für eine grosse Spiegelreflexkamera gemacht. Bei meinem Versuch habe ich eine Canon EOS 6D, ein 70-200 mm 2.8, ein 24-70 mm 2.8, ein 15-30 mm 2.8, ein 35 mm 1.4 und ein 100 mm Makro-Objektive eingeräumt. Die Kletteinteilungen können im Rucksack nach Belieben eingeteilt werden. In den verschiedenen Fächern am Rucksack können Filter, Fernauslöser und sonstiges Fotozubehör eingeräumt werden.

evoc_cp_26l_ausruestung

Das Material des CP 26L ist hochwertig und Wasserabweisend. Eine zusätzliche Regenhülle vermeidet das Eindringen von Wasser bei starkem Regen.

Aus meiner Sicht ist der Evoc CP 26L ein sehr praktischer und funktioneller Rucksack. Dieser steht bei uns im Laden in Herzogenbuchsee zum begutachten und testen bereit.

Mehr Infos zum Rucksack….

LG Patrik Oberlin

Der Novoflex Classic Ball 3 II mit Landschaftsfotograf Roman Burri in den Lofoten

Ich habe auf meiner letzten Fotoreise in die Lofoten Norwegen für
Kropf Multimedia den Kugelkopf Novoflex Classic Ball 3 getestet.
Sieben Tage lang habe ich den Kugelkopf unter extremen Bedingungen bis -14 Grad, im tiefen Schnee und am Meer getestet.

Meine Erwartungen an den Kugelkopf

Der Kugelkopf muss leicht zu bedienen sein, darf nicht all zu schwer sein und die ausgerichtete Einstellung sollte sich beim Anziehen des Kopfes nicht verstellen.

Erster Eindruck

Der Kugelkopf wirkt sehr robust, keine billigen Plastikteile und alle Einstellungen und Hebel sind übersichtlich und schon fast selbsterklärend.
Durch seine Bauart klemmt sich die Kugel von innen fest und verhindert somit ein verrutschen der Kameraposition beim Anziehen des Hebels.

classic_ball_3_lofoten_3

Praxis

Das Montieren auf das Stativ ist sehr leicht, wie bei fast allen Kugelköpfen. Der Kugelkopf wird auf das Stativ aufgeschraubt und mittels einer Madenschraube fixiert.

Um die Kamera auszurichten, also den Kugelkopf zu bewegen, gibt es einen kleinen Hebel. Durch das hoch oder runterklappen hat man die Möglichkeit, die Kugel mehr oder weniger hart festzuziehen. Der grosse Vorteil darin ist, dass man den Kopf ganz einfach in einer kleinen und kurzen Bewegung lösen kann und nicht ein Rädchen mehrmals in seiner eigenen Achse drehen muss bis alles hält.
Bei den meisten anderen Herstellern wird das durch ein Einstellrad gelöst, der Hebel ist mir sehr sympathisch und lässt sich auch problemlos blind und mit Handschuhen bedienen.

Der ganze Stativkopf lässt sich in der horizontalen Achse auf der Panoramaplatte um 360Grad drehen, was super ist für Panoramas. Voraussetzung hierfür ist jedoch, dass das Stativ gerade ausgerichtet ist.

Wie hart sich der Kugelkopf im gelösten Zustand drehen lässt, hängt von der Friktion ab, auch die wird nicht wie bei andren Hersteller mit einer Feststellschraube eingestellt, sondern mittels Einstellring. Der Vorteil ist, dass man die Friktion so stufenweise einstellen kann und bei einem Objektivwechsel in dem die Kamera leichter oder schwerer wird automatisch auf die gewünschte Stufe eingestellt werden kann.

Was mich bei vielen anderen Stativköpfen störte, war dass sich bei sehr kalten Temperaturen der Kugelkopf nur noch sehr hartnäckig drehen lies, zum Teil sogar blockierte – selbst mit sehr lockerer Friktion. Um so mehr gespannt war ich, wie sich der Classic Ball 3 verhielt.
Gleich in der zweiten Nacht hatten wir -14 Grad, es war auch die kälteste Nacht der Reise. Wir fotografierten fast die ganze Nacht hindurch und der Kopf hat sich erstaunlich gut gehalten. Es wurde dennoch bemerkbar, dass der Kugelkopf mit der Zeit ein wenig härter lief, was aber mit dem Friktionseinstellring ein wenig angepasst werden konnte. Blockiert hatte er aber niemals. Dieser Punkt hatte er also bestanden.

Ebenfalls sehr nützlich sind die drei Öffnungen für den Kugelhals welche für Hochformataufnahmen vorgesehen sind. Für mich sind diese jedoch nicht relevant, da ich einen L-Winkel an der Kamera angebracht habe – was ich übrigens jedem für die Landschaftsfotografie empfehle.

classic_ball_3_lofoten_2

Fazit

Ich konnte den Kugelkopf schon nach sehr kurzer Zeit blind bedienen, hatte vollstes Vertrauen, dass er meine Kamera sicher und an genau dieser Position hält, an der ich sie will und auch in den kalten Nächten der Kopf mich nicht im Stich gelassen, in dem er blockierte oder harzig wurde.
Ein Kritikpunkt für mich ist das Gewicht. 500 Gramm ist nicht gerade wenig, vor allem wenn man auf längeren Touren unterwegs ist, jedoch sind die Kugelköpfe anderer Hersteller für dieses Traggewicht in etwa gleich schwer.
Als Landschaftsfotograf mit Vollformatkamera und schwerem Weitwinkelobjektiv wie dem Nikon 14-24 mm reicht sicher vom Gewicht her der Calssic Ball 2 auch aus. Will man aber auch noch grössere Teleobjektive fixieren ist mindestens ein Classic Ball 3 notwendig.

Für mich bisher der beste Kugelkopf den ich getestet habe.

Mehr Informationen über den Novoflex Classic Ball 3 II…

Über Roman Burri

Seine Leidenschaft ist die Landschafts- und Naturfotografie. Auf seinen Touren durch die Schweiz oder im Ausland hat er schon einige einzigartige Aufnahmen machen können. In einigen Workshops gibt Roman sein Wissen und die Motivation an seine Kursteilnehmer weiter. Roman ist für Einzelcoachings im Bereich Landschaft- und Naturfotografie mit anschliessender Bearbeitung in Adobe Lightroom buchbar.

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Faszination Effektfotografie

In unseren Effektfoto-Workshops geht es darum aus einfachen Dingen keine Kunstwerke zu erschaffen. Im nächsten Jahr bieten wir das erste mal zwei verschiedene an.

Der Effektfoto-Workshop:
In diesem Workshop kann sich die Teilnehmerin und der Teilnehmer an Feuer, Wasser, Früchten und Glühbirnen austoben. Mit verschiedenen einfachen Hilfsmitteln und Kompaktblitzgeräten entstehen hier tolle Bilder. Workshop-Leiter Patrik Oberlin zeigt den Teilnehmerinnen und Teilnehmern den Umgang mit Blitzgeräten, Blitztechniken und der Lichtführung. Für dieses Erlebnis sind lediglich die Grundlagen wie Blende, Verschlusszeit und ISO-Empfindlichkeit als Vorkenntnisse erforderlich. Blitzgeräte und Makroobjektive können für die gängigsten Marken von uns verwendet werden.

Weitere Informationen zu diesem Workshop…

Der Effektfoto-Workshop LEVEL 2.0 Highspeed:
Hier setzen wir mit den Effekten noch einen drauf! Patrik Oberlin zeigt den Teilnehmern eine Blitztechnik, mit welcher sehr sehr schnelle Verschlusszeiten mit den Kompaktblitzgeräten erzielt werden können. Mit dieser Technik werden dann Objekte mit einem Luftdruckgewehr zerschossen oder Wasserballons gezielt zum zerplatzen gebracht. Im weiteren lernt der Teilnehmer Soundauslöser und andere Trigger kennen. Die Soundauslöser werden von Kropf Multimedia zur Verfügung gestellt.

Weitere Informationen zu diesem Workshop…

Ein guter Fernauslöser…

Ich werde im Laden oder während meinen Fotokursen häufig nach Fernauslösern gefragt. Was ist ein guter Fernauslöser? Die Antwort ist nicht ganz einfach! Denn es ist wichtig, welche Anforderungen an einen Fernauslöser gestellt werden.
Was ist der Sinn eines Fernauslösers?
Als erstes kommt bei einem Fernauslöser die Idee mit dem Selbstportrait auf. Später bei der Arbeit mit Stativ kommt das Reduzieren der Erschütterung durch das Auslösen an der Kamera hinzu. Der erfahrene Fotograf möchte später den Zeitpunkt der Auslösung, die Länge der Verschlusszeit oder Intervall programmieren können.

Ein Kabelfernauslöser ohne Programmierfunktion ist einfach und günstig. Fast jeder Hersteller von Kameras bietet solche in seinem Sortiment an. Diese Art von Auslöser arbeitet sehr zuverlässig und es kann auf zusätzliche Batterien verzichtet werden. Die Funktionen sind auf den Autofokus und Auslösung beschränkt. Bei längerem drücken der Taste kann der Verschluss mit der Einstellung BULB auf der Kamera blockiert werden. So kann auch eine individuelle Zeit belichtet werden.
Das Kabel dieser Auslöser hat nur eine bestimmte Reichweite. Um die Kamera zu bedienen muss man nahe bei der Kamera stehen.
Der Kabelauslöser mit Programmierfunktion ist ähnlich wie der oben genannte Auslöser. Hier wird aber häufig eine Zusatzbatterie benötigt damit dieser funktioniert. Hier gibt es nun die Möglichkeit, dass zum Beispiel die Belichtungszeit bei BULB, die Zeit der Auslösung oder ein Intervall programmiert werden kann.

Der Infrarotauslöser steuert die Kamera mit einem optischen Signal. Diese Art von Auslöser ist äusserst unzuverlässig und es darf sich kein Hindernis zwischen der Kamera und dem Sender befinden. Infrarot kann aber auch durch starkes Sonnenlicht gestört werden. Auch hier wird mit einer zusätzlichen Batterie im Sender gearbeitet. Die Funktionen sind meistens Autofokus, Auslösen und den Verschluss bei BULB blockieren.

Den Funkauslöser gibt es auch als programmierbare oder einfache Ausführung. Von diesen Modellen gibt es für die bekanntesten Marken von Kameras unzählige Produkte auf dem Markt. Der Vorteil der Auslösung per Funk ist die Flexibilität. Meist kann die Kamera aus Distanzen von 30-100 Metern ausgelöst. Dazu wird auch kein Sichtkontakt zur Kamera benötigt. Die Funkauslöser sind in der Regel sehr zuverlässig. Mit meinem ersten Funkfernauslöser hatte ich früher immer das Problem, dass ich im Studio die gleiche Funkfrequenz wie der Auslöser der Blitzanlage verwendet habe. So war das Ding für mich damals nicht brauchbar. Das nächste Gerät hat mir dann die Möglichkeit geboten die Funkfrequenz auf verschiedene Einstellungen zu ändern. Daher empfehle ich nur Funkauslöser, welche die Möglichkeit zum Umstellen bieten.

Die Kamerasteuerung per Computer, Tablett oder Smartphone wird bei neueren Kameras häufig bereits vom Hersteller angeboten. Zwischen der Kamera und dem Smartphone wird eine Wireless-Verbindung hergestellt. Bei einigen Apps und Geräten kann gleich die ganze Kamera mit Fernzugriff gesteuert werden. Auf dem Live-Bild des Gerätes können dann Funktionen wie Blende, Verschlusszeit, ISO, Belichtungsmessung, Weissabgleich u.s.w eingestellt werden. Die Bilder der Kamera können je nach Fabrikat des Gerätes auch gleich auf das Anzeigegerät kopiert werden. Ein Gerät welches nicht ganz günstig ist, aber hervorragend arbeitet ist der Cam Ranger. Dieser kann die meisten Kameras von Nikon und Canon komplett und zuverlässig steuern.

Es ist nicht immer nötig die Artikel der Kamera Hersteller zu kaufen. Auch Fremdanbieter wie Hama, Seculine oder Cam Ranger bieten hervorragende Lösungen an. So könnt Ihr zum Teil viele Franken sparen.

Gerne beraten wir dich bei uns im Geschäft in Herzogenbuchsee über das passende Gerät.
Unter dem folgenden Link findest Du eine Auswahl an universellen Fernauslösern.

fernausloeser

Durch die Täler des Tessins mit den Meyer Optik Görlitz Figmentum Objektiven

Für dieses Wochenende bekam ich vom Wettergott keine Unterstützung! Von Freitag bis Sonntag meistens nur Regen. Das Tessin ist doch sonst als Sonnenstube der Schweiz bekannt! Aber egal. Ich habe auch bei diesem grauen und trüben Wetter einige Motive zum Fotografieren gefunden.
Vor ein paar Wochen habe ich ein Meyer Optik Görlitz Figmentum 35mm F2.0 und ein 85mm F2.0 zum testen erhalten. Die Objektive wurden mir als Kreativ-Objektive mit einem schönen Bokeh beschrieben. Ich war mir nicht ganz sicher was damit gemeint war. Ich hoffe, ich kann es in den nächsten Zeilen und Bildern beschreiben.


Die Objektive sind sehr kompakt und können rein mechanisch verwendet werden. Das heisst, dass diese keine Informationen an die Kamera weiter geben. Ich habe bei der Kamera also die Blendenvorwahl eingeschaltet und bin damit ins Val Verzasca gestiegen. Wie immer, wenn ich ein Objektiv teste, schaue ich wie sich die verschiedenen Blenden verhalten. Bei den ersten Bildern im Flusslauf der Verzasca ist mir das sanfte Bokeh bei offener Blende aufgefallen. Leider setzte der Regen bereits wieder ein und ich und mein einheimischer Freund mussten unsere Fototour auf den nächsten Tag verschieben.
Das Schlechtwetterprogramm sah für den heutigen Tag einen Besuch in der Botta Kirche in Mogno vor. Diese Kirche ist ein Architektur-Kunstwerk! Als Fotograf gibt es hier viele tolle Motive. Der Kontrast aus den verschiedenen Graniten ist fabelhaft. Hier konnte ich auch verschiedene Details mit dem 85mm Objektiv aufnehmen. Der manuelle Fokus der Figmentum Objektive überzeugt hier. Ein präzises einstellen des Fokus ist schnell und bequem möglich. Auch das 85mm Objektiv macht besonders bei Aufnahmen mit geringer Schärfentiefe einen gefälligen Eindruck. Es gibt aber sicher Objektive, welche ein besseres Kontrastverhältnis haben als die beiden Figmentum.
Nach einem ausgezeichneten Mittagessen in einem lokalen Restaurant mit feinen Spezialitäten wie Salami vom Esel oder verschiedene tessiner Bergkäse machten wir uns auf den Weg ins Val Bavona. Die kleinen Dörfer ganz aus Stein geben den Eindruck in eine lang vergangene Zeit zu Reisen. Genau hier liegt die Stärke der beiden Figmentum Objektive! Spezielle Motive suchen und diese mit offenen Blende freistellen. Bei einer Blende von 2.0 verlieren beide Objektive stark an Schärfe an den Rändern und eine dunkle Vignette entsteht. Eigentlich möchte man das ja nicht haben. Hier ist es aber so, dass die das Hauptmotiv betont und einen besonderen Charme verleiht.

Patrik Oberlin mit dem Meyer Optik Görlitz Figmentum 35mm 2.0
Patrik Oberlin mit dem Meyer Optik Görlitz Figmentum 35mm 2.0

Fazit:
Die Meyer Optik Görlitz sind sicher nicht die schärfsten und besten Objektive der Welt. Sie besitzen aber einen gewissen Charakter, den diese beiden Objektive auf Ihre Art einzigartig macht. Vielleicht ist es genau das, was sie zu Kreativ-Objektiven macht. Die Verarbeitung der Mechanik macht Freude. Vom Handling ist es fast so, als hätte man eine teure Zeiss Linse in den Händen. Ich empfehle die beiden Figmentum dem Fotografen, der gerne was eigenes hat. Ich meine einen eigenen Bildstill ausdrücken möchte und die verschiedenen kleinen «Schwächen» des Objektivs als seine eigene Kreativität nutzen kann.

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