Suche

Kropfmultimedia's Blog

…gemeinsam auf dem Weg zum besten Bild

Kategorie

Fotozubehör

Gerne informieren wir dich über neues, praktischen und interessantes Fotozubehör, welches Dich auf dem Weg zum besten Bild weiterbringt.

Unterwegs mit dem Clik Elite Contrejour 40 2.0 Foto- Wanderrucksack

Auf dem Tagesprogramm steht eine Wanderung zu einem wunderschönen Bergsee im Berneroberland. Der Weg ist zwar nicht sehr lang, führt aber über 600 Höhenmeter steil den Hang und die Felsen hoch. Ich freue mich einen tollen Sonnenuntergang und Sonnenaufgang fotografieren zu können.
Ich nutze diese zweitägige Tour um euch den Clik Elite Contrejour 40 2.0 genauer vorzustellen. Clik Elite ist eine Unternehmung aus Utah USA und produziert bereits seit Jahren Rücksäcke für Outdoor und Sport. Persönlich habe ich schon seit mehr als 5 Jahren einen Clik Elite Contrejour 35 im Gebrauch und war auch auf Reisen oder Touren immer sehr zufrieden damit.

Für die heutige Tour habe ich den Rucksack mit 21.7 kg Material gefüllt.
So habe ich es über die verschiedenen Fächer des Rucksacks verteilt:

Fotofach:

  • Fujifilm GFX 50s
  • Fujifilm XPro2
  • Fujifilm GF 23mm F4
  • Fujifilm GF 32-64mm F4
  • Fujifilm XF 10-24mm F4
  • Fujifilm XF 16-55 2.8
  • Fernbedienung zur DJI Phantom 4 PRO
  • 2x Akku zur Phantom 4 Pro
  • Filterhalterung Nisi V5 Pro
  • Filteretui Clik Elite mit 6 Filtern

Hauptaussenfach für Verpflegung und Ersatzkleider:

  • Liegematte fürs Zelt
  • Ersatzkleider T-Shirt, Socken, Unterwäsche, Thermojacke, Regenjacke
  • Flasche mit Wasser
  • Tessinerbrot, Trockenfleisch, 2x Ovo Schoggi (Jammmiiiii), Salami
  • Zubehörbeutel mit Stativbasis (Novoflex Triopod) und kleinem Kugelkopf
  • Toilettenartikel

Zubehörbeutel im Hauptaussenfach:

  • Nisi Phantom 4 Pro Filterkit

Aussenfach für Fotozubehör:

  • Fernauslöser
  • 5x Akkus für Fujikamera
  • Sackmesser
  • Stirnlampe
  • Speicherkarten
  • Mikrofon und Sender für Video
  • Glücksbringer von meinen Kindern

Aussen am Rucksack angebracht:

  • Gitzo GT2545T Stativ mit Novoflex Classicball 2
  • Wanderstock QLEG Walk von Novoflex
  • Zelt Mountain Hardware Ghost UL1
  • Schlafsack
  • DJI Phantom 4 Pro in einer Regenhülle

Mit dieser Ausrüstung ist der Contrjour 40 2.0 bis auf 2 Halterungen aussen komplett voll.

Nach dem bequemen Teil auf einer Bergstrasse biegen ich und mein Begleiter nun auf einen Trampelpfad ein. Der Weg ist matschig und ich muss aufpassen, dass ich nicht ausrutsche. Die beiden Wanderstöcke in meinen Händen helfen mir die nötige Stabilität zu finden. Der Rucksack auf dem bleibt dank seinem bequemen Hüftgurt und dem Brustgurt schön in der Position und ich kann mich voll auf den Weg konzentrieren. Nach einigen Höhenmetern kommen wir aus dem Wald heraus und überqueren eine Wiese, welche uns zu einer felsigen Passage führt. Die Sonne ist nun hinter den Wolken hervorgekommen und brennt auf uns herunter. Das Tragsystem vom Contrejour hat diverse Lufteinlässe und reduziert das Schwitzen auf dem Rücken deutlich.
Bei den letzten Ställen auf einer kleinen Alp machen wir eine Pause und legen die Rucksäcke ab. Sehr praktisch ist hier, dass auf das Hauptaussenfach von oben oder mit einem Reisverschluss auch von der Seite zugegriffen werden kann. Hinter den seitlichen Reissverschluss kommt beim mir immer die Flasche mit dem Wasser.
Nach weiteren 300 Höhenmeter erreichen wir unser Ziel am Bergsee. Für die heutige Nacht sind Gewitter und kleinere Regenschauer gemeldet. Wir suchen uns einen sicheren Platz neben grossen Felsen und stellen unsere Zelte auf. Das Material, welches nicht gebraucht wird, lasse ich im Zelt und wir machen uns mit der Fotoausrüstung auf den Weg zum See. Die Öffnung zum Fotofach ist auf der Seite des Tragsystems. Dies hat zwei Vorteile. Erstens muss ich den Rucksack nicht mit dem Tragsystem in den Dreck legen und zweitens ist die Fotoausrüstung besser vor Dieben geschützt. Auf der einen Seite des Rucksacks hat es ein Schnellzugriffsfach. Um dieses zu nutzen, zieht man den Rucksack unter einem Arm durch, und kann bequem auf die Kamera zugreifen, ohne den Rucksack abzulegen. Bei 20kg am Rücken ist dies aber kaum mehr möglich.
Gegen Abend ziehen die angekündigten Regenschauer über uns. Wir machen uns auf zu den Zelten und verstauen das Gepäck im Vorzelt. Das Material des Rucksacks kann bereits einiges an Regen wegstecken. Für starken Regen ist unten ein zusätzliches Fach mit einer Regehülle drin.
clik_elite_cont_v2_8
Das Wetter meint es nicht gut mit uns. An diesem Abend sehen wir die Sonne nicht mehr. Es regnet mehrheitlich. Ich ziehe mich in meinen warmen und Trockenen Schlafsack zurück und stelle den Wecker auf 04.30 Uhr.
clik_elite_cont_v2_7
In der Nacht regnet es zum Teil stark. Das Zelt und der Contrejour 40 2.0 im Vorzelt bleiben aber wunderschön trocken.
Der morgen erwacht und wir finden eine fantastische Stimmung mit Wolken und später mit einem kräftigen Leuchten vor. Es entstehen einige tolle Bilder.

clik_elite_cont_v2_9

Nach einem gemütlichen Kaffee wird der Rucksack voll beladen und ich mache mich auf den Abstieg. Ich müsste lügen, wenn ich nicht froh wäre den Rucksack mit 20 kg unten auszuziehen. Das Tragsystem ist aber so bequem, dass ich ohne weiteres auch noch länger damit hätte wandern können.

Daten zum Rucksack:

  • Gewicht: 2.38 kg
  • Volumen 40.1 L
  • Kamerafach: 44.5 x 30 x 13 cm
  • Aussenabmessungen vollgestopft: 71.1 x 33 x 34.3 cm

Aussenabmessungen leeres Aussenfach: 55 x 33 x 22 cm (flugzeugtauglich)

Mehr Informationen zum Clik Elite Contrejour 40 2.0 findest Du hier…

Warum verschiedene Graufilter verwenden?

In den Fotokursen oder im Laden fragen mich Kunden häufig nach Filtern.
Manchmal werde ich auch mit folgender Aussage konfrontiert: „Heute braucht es doch keine Filter mehr! Kann man das nachher nicht im Photoshop machen?“
Diese Aussage stimmt eben nicht! Oder habt ihr schon mal den Effekt eines Graufilters nachträglich im Photoshop eingefügt? 🙂
Der Graufilter oder Neutraldichtefilter ist ein Filter, welcher die Verschlusszeit verlängert. Ein guter Graufilter hat keinen Einfluss auf die Farben und Bildqualität. In diesem Blogbeitrag möchte ich euch zeigen, wie die verschiedenen Graufilter Einfluss auf das Bild haben. Zu diesem Zweck habe ich den Wasserfall einmal ohne Filter, mit einem IR ND 8, einem IR ND 64 und einem IR ND 1000 aufgenommen.

nisi_ir_nd_kein_test
Bild mit Nisi Polarisationsfilter ohne Graufilter 1/5 Sek. mit Blende 8. Bei diesem Bild sehen wir noch sehr viel Struktur im Wassefall. Die Wellen im Vordergrund sind noch relativ scharf Abgebildet.
nisi_ir_nd_8_test
Bild mit Nisi Polarisationsfilter und IR ND 8 -3 Blenden Graufilter 1/1.6 Sek. mit Blende 8. Hier sehen wir im Wasserfall schon weniger Struktur. Der Vordergrund wird weicher.
nisi_ir_nd_64_test.jpg
Bild mit Nisi Polarisationsfilter und IR ND 64 -6 Blenden Graufilter 15 Sek. mit Blende 8. Im Wasserfall ist bereits nur noch sehr wenig Struktur erkennbar und das Wasser im Vordergrund ist bereits sehr flach.
nisi_ir_nd_1000_test
Bild mit Nisi Polarisationsfilter und IR ND 1000 -10 Blenden Graufilter 110 Sek. mit Blende 8. Der Wasserfall ist nun sehr weich und das Wasser im Vordergrund hat keine Struktur mehr.

Es gibt hier kein bestes Bild! Es sind einfach vier verschiedene Arten, wie ein Bild gestaltet werden kann. Einige von euch finden wahrscheinlich das Bild mit der Struktur im Wasserfall schöner und einige das weiche Bild am Schluss. Dies ist dem Betrachter überlassen.

Mit einer Graufiltertabelle kann übrigens die Verschlusszeit mit den verschiedenen Graufiltern berechnet werden.
Graufiltertabelle…

Liebe Grüsse Patrik Oberlin

 

 

Jan Geerk, die Nisi Filter und das Matterhorn…

6:00 Uhr morgens, der Wecker klingelt mich unsanft aus dem Tiefschlaf. Ich schau aus dem Fenster vom Hotelzimmer und sehe das Matterhorn trotz tiefster Nacht vom Mond beleuchtet aufblitzen. Das ist mein Zeichen zum aufstehen. Keine Ausflüchte mehr auch wenn das Thermometer draussen -22 Grad anzeigt. Doch in knapp eineinhalb Stunden beginnt das Morgengrauen was ich keinesfalls verpassen möchte.
Gut hab ich ausnahmsweise mal nicht so weit zum Fotospot, da ich schon auf 2222m übernachten konnte wegen einem anderen Fotoauftrag.
Ich ziehe also eine Schicht nach der anderen an, bis ich aussehe wie ein Michelin Männlein. Und während ich mich immer mehr einmumme wird es immer heisser unter den Kleidern. Schnell raus, sonst fang ich an zu schwitzen und dann wirds unangenehm nachher in der Eiseskälte.

zermatt-riffelalp-8853-klein

Dieser Morgen ist ein besonderer Morgen. ich teste nämlich die neuen NiSi Filter vor dem Matterhorn. Die Bildidee ist dieses Mal recht puristisch. Ich möchte eine Aufnahme vom Matterhorn aus der erhöhten Perspektive im ersten Morgenlicht, und nur vom Matterhorn ohne Vordergrund ausnahmsweise. Ich kenne das Matterhorn und weiss, dass morgens das erste Licht bei idealen Bedingungen im Osten auf der Spitze sehr kurz rot aufleuchtet und dann recht schnell zu gelb übergeht. Die Challenge ist es diese wenigen Minuten wenn die Spitze rot leuchtet festzuhalten. Die Schwierigkeit beim Alpenglühen ist oft der Kontrastunterschied zwischen dem beleuchteten Teil der Berge und dem im Schatten liegenden Tei. Dieser Unterschied kann enorm gross sein. Je nachdem auch zuviel für die Kamera um beides befriedigend einzufangen. Dann hat man entweder den hellen Teil schön belichtet oder andererseits nur die Schattenpartien. Die Augen sehen beides, da unser Auge mehr „Blendenstufen“ wahrnehmen kann in so einer Situation. Nachts ist es dann wieder umgekehrt, aber das ist eine andere Geschichte. Um diese Probleme der Helligkeitsunterschiede zu vermeiden werden mir die NiSi Filter an diesem Morgen behilflich sein. In diesem Fall die ND Verlaufsfilter.
matterhorn_nisi
Gut habe ich am Abend vorher den Ort bereits erkundet und so weis wohin ich gehen muss besonders noch im Dunkeln und im Halbschlaf. Nachdem ich nach einem kurzen aber eisig kalten Marsch durch den Schnee meine Kamera auf dem Stativ aufgestellt habe nehme ich aus der schicken praktischen Filtertasche den Soft Nano IR GND8 (0.9) Verlaufsfilter und schiebe ihn vor das Objektiv. Die Filterhalterung habe ich am Abend vorher schon auf das Objektiv gespannt, so dass ich möglichst wenig in der Kälte ohne Handschuhe rumfummeln muss. Das Glas fühlt sich hochwertig an und soll eine saubere Farbtreue haben. Da bin ich mal gespannt. Die Verlaufsfilter heissen Verlaufsfilter, weil ein Teil des Filters abgedunkelt ist und so einen Verlauf erzeugen. Es gibt weiche Verläufe und harte. Einen harten Verlauf nimmt man am Besten bei klaren geraden Horizontlinien wie am Meer z.B. der weiche ist dann eher für nicht so klare Linien am Horizont wie z.B. bei Bergen. Auch gibt es verschiedene Stärken des Verlaufs. Mit dem 0.9 Filter weiss ich aus Erfahrung, dass das ein guter Wert ist fürs Alpenglühen im Winter.
Jetzt heisst es abwarten bis das Licht auf die Spitze trifft. Gleichzeitig hab ich noch einen Timelapse gestartet mit der zweiten Kamera. Auch dort kam ein NiSi Verlaufsfilter zum Einsatz ebenfalls um die Kontrastunterschiede auszugleichen. Jedoch benutze ich bei manchem Timelapses zusätzlich auch einen 10 Stopper um längere Belichtungszeiten zu erzeugen. Dies weil ich nicht soviele Bilder brauche aber trotzdem keine Abstände zwischen den Bildern möchte. Die Stopper sind oft anfällig auf Farbstiche. Da bin ich mal gespannt wie sich der NiSi Filter schlagen wird.

Laut meinen Berechnungen sollte es etwa in einer dreiviertel Stunde losgehen mit dem ersten Licht. Ich mache einige Aufnahmen in der blauen Stunde, das Matterhorn beginnt dann nämlich schon leicht zu leuchten und hebt sich enorm vom Hintergrund ab. Im Zusammenspiel mit dem ersten rosa Leuchten am Horizont und dem stahlblauen Himmel der blauen Stunde ergibt dies schon einige richtig gute Bilder. Speziell auch der untergehende Mond der dem Himmel noch einen Eyecatcher gibt, kommt gut zur Geltung. Auch hier habe ich den NiSi Verlaufsfilter schon im Einsatz, obwohl es dank dem Schnee nicht unbedingt nötig ist. Ich mag aber den Look, wenn der Himmel etwas dunkler ist. Ich sehe wie ein Flugzeug weit über dem Matterhorn schon von der Sonne beleuchtet wird. Jetzt kann es nicht mehr lange gehen.
zermatt-riffelalp-8871-klein
Und dann urplötzlich wie wenn jemand das Licht angemacht hätte, das erste Licht auf dem Horn. Jetzt heisst es keine Zeit zu verlieren und Bilder machen. Ich mach eine erste Aufnahme mit 70mm Brennweite, geschlossener Blende und einer etwas längeren Belichtungszeit um maximale Schärfe in den Details rauszuholen. Den Filter schiebe ich dabei behutsam über den Teil des Himmels und der leuchtenden Spitze. Ich sehe gleich wie der überbelichtete Teil sich schön dem Rest anpasst. Nachdem ich die Schärfe und Belichtung kontrolliert habe, gehe ich über einige Varianten zu schiessen. Das Licht breitet sich über die Spitze des Matterhorns aus und beleuchtet jetzt den ganzen oberen Teil rötlich. Fantastisch sieht das aus! Ich halte die Szene abermals fest und ein Lächeln huscht über mein Gesicht. Ich schaue über die Kamera und geniesse den Moment. Eine wirklich erhabene Szenerie präsentiert sich mir hier in der Eiseskälte. Den wohl schönsten Berg der Welt vor vor Augen, die Spitze glüht im Morgenlicht und ich kann dieses Schauspiel mit allen Sinnen wahrnehmen und sogar mit der Kamera festhalten. Es sind diese Augenblicke die die ganzen Anstrengungen wieder wettmachen. Die Müdigkeit ist weit weg und die Kälte spür ich auch nicht mehr. Es gibt in diesem Moment nur mich und das Horn.
zermatt-riffelalp-9329-klein
Es sollte bei der Landschaftsfotografie auch um das bewusste Wahrnehmen der Schönheiten der Natur gehen. Darum auch mal von der Kamera wegtreten und einfach nur mit den eigenen Augen sehen. Als Landschaftsfotograf ist man zwar oft sehr früh unterwegs, wartet stundenlang in der Kälte, manchmal kommt man auch ohne Ergebnisse wieder zurück. Doch sind wir auch enorm privilegiert, weil wir diese Momente des Lichts erleben dürfen, dann wenn die Natur wie ein Gemälde leuchtet und alles um einen herum in eine Märchenlandschaft versinkt.
Doch schon relativ schnell wird das magische Licht schon eher grell. Nicht dass man dann aufhören muss zu fotografieren. Besonders im Winter ist das Licht oft den ganzen Tag über gut zum fotografieren. Doch hatte ich noch andere Pläne und das gewünschte Bild war im Kasten. Ich packte meine 7 Sachen ein und ging erstmal ein leckeres Frühstück essen.
zermatt-3350-klein
Am Abend dann versuche ich mein Glück in der blauen Stunde mit dem Dorf im Vordergrund. Auch hier hilft mir der Filter den Himmel in der frühen blauen Stunde etwas abzudunkeln. Sehr zufrieden bin ich mit den Streulichtern der Dorflichter, die sind trotz Filter schön rausgekommen. Was keine Selbstverständlichkeit ist.

Als ich nachher die Bilder und Timelapses am Computer betrachte, fällt mir sehr positiv auf, dass die NiSi Filter enorm farbneutral sind. Ich habe schon viele verschiedene Filtermarken getestet, manche waren gut manche eher nicht. Besonders ärgerlich ist es, wenn die Filter Farbstiche haben. ND steht für Neutraldichtefilter; auch Graufilter genannt. Dies weil sie das Licht möglichst neutral filtern sollten und keine Farbveränderungen aufweisen sollen. Für Farbstiche gibt es eigene Filter. Das ist aber nicht mein Ziel. Ich möchte die Momente so wiedergeben wie ich sie erlebt und gesehen habe, darum ist es mir sehr wichtig eine Farbechtheit zu erhalten. Die NiSi Filter haben dieses Kriterium mit Bravour gemeistert.
Zum besseren Test der Filter wären ein paar Wolkenspiele praktisch gewesen, doch blieb der Himmel die ganzen 3 Tage stahlblau. Was sehr schön war, doch werde ich die Filter demnächst noch bei bewölktem Himmel testen. More to come.

Fazit erster Test NiSi Filter
-Bildqualität: Keine Einbussen in der Bildqualität solang man die Filter penibel sauber hält.
-Verarbeitung: Top Qualität, lässt sich sauber und schnell montieren. Bisher keine Kratzer auch bei intensivem Hinundherpendeln an der Kamera beim wandern.
-Farbechtheit: 10 von 10 Punkte
-Verpackung und Schutzhülle: Bisher die beste Lösung um die Filter möglichst kratzresistent zu transportieren. Das Filtertäschlein ist sehr praktisch und sieht auch noch stylisch aus.
-Zubehör: Das Standardset kommt nebem der praktischen Tasche mit einem Blasebalg und einer Putzvorrichtung als Zusatz. Das ist sehr löblich.
-Preis – Leistung: Für die hochwertig verarbeiteten Filter mit den tollen Zusätzen das beste Preis Leistungs Verhältnis für Verlaufsfilter momentan auf dem Markt wie ich persönlich finde.
-Gewünschte Features für die Zukunft: Leider sind auch die NiSi Filter nicht gut geeignet um Gegenlichtaufnahmen direkt in die Sonne zu machen. Die Streuung der Sonne und die Blendenflecken sind auch da störend und sichtbar. Wenn ein Verlaufsfilter rauskäme der dieses Problem beseitigt wäre das der perfekte Filter. Doch habe ich bisher noch keine gesehen die das hinbekommen. Die Zukunft wirds zeigen.

Liebe Grüsse Jan Geerk
bild_jan_geerk
Hier findest du mehr Informationen über die Artbeiten von Jan Geerk…

Weitere Infos zu den Nisi Filtern gibt es bei uns im Laden oder unter diesem Link….

Hähnel Captur Auslösesystem…

Ich möchte euch heute im Blog ein echt heisses System vorstellen! Das von Hähnel hergestellt Captur System kann so einiges! Es kann Modular und zu einem wirklich interessanten Preis gekauft werden. Natürlich ist es für verschiedene Marken wie Canon, Nikon, Sony, Fujifilm, Olympus/Panasonic erhältlich. Alle Geräte werden mit AA Batterien betrieben.

Was empfehle ich euch und was können die verschiedenen Module:

Hähnel Captur Remote Set (Funk Fernauslöser für die Kamera und Blitzauslöser für Blitzgeräte)

Das Remote Set besteht immer aus einem Transmitter (Sender) und einem Receiver (Empfänger) und ist für mich das Ding, welches ihr am besten sowieso kauft.

Auslösen von Blitzgeräten über Funk.
Steckt man den Transmitter auf den Blitzschuh, so können damit die Blitzgeräte, welche auf den Receiver gestellt werden zuverlässig mit Funk ausgelöst werden. Die Blitzgeräte müssen manuell eingestellt werden. (Eine TTL-Ausführung wird gemäss der Fima Hähnel später zu einem höheren Preis erhältlich sein.) Die Konfiguration der Funkkanäle hat bei diesen Geräten, welche ich getestet habe immer automatisch und ohne Probleme Funktioniert. Ein neues Synchronisieren ist aber mit einer einfachen Tastenkombination emöglich. Wer gerne weitere Blitzgeräte für ein kleines Studio auslösen möchte kauft sich weitere Receiver dazu.
Es ist auch möglich Blitzgeräte anderer Marken auf den Receiver zu stellen. Ich habe letzte Woche Nikon Blitze auf dem Fujifilm-Receiver verwendet und diese funktionierten problemlos.

Auslösen der Kamera über Funk.
Steckt man den Receiver auf die Kamera und schliesst diesen mit den mitgelieferten Anschlusskabel am Port für Fernauslöser an, kann man nun die Kamera mit dem Transmitter auslösen. Eine einfacher und zuverlässiger Funkfernauslöser.

haehnel_captur_remote_flash_trigger

Hähnel Captur Receiver
Wir oben schon erwähnt kann man jederzeit mehr Receiver für mehr Blitzgeräte dazukaufen.

haehnel_captur_remote_receiver

Hähnel Captur Timer
Mit dem zusätzlichen Captur Timer bekommt man nun die Möglichkeiten eines wirklich hervorragenden Funkfernauslösers! Zum verwenden des Timers benötigt man einen an der Kamera angeschlossenen Receiver.
Nun hat der Fotograf folgende Möglichkeiten:

  • Autofokus per Funk einstellen
  • Einzel und Serienbildfunktion
  • Selbstauslöser
  • Intervall-Timer
  • Langzeitbelichtungsmodus (BULB)
  • Bildzähler
  • Funkauslösung mit einer Reichweite von bis zu 100 Meter
  • Frequenzauswahl für individuelle Kontrolle von mehreren Systemen
  • Beleuchtetes LCD Display
  • Die Funkfrequenz kann auch Kameras durch Wände.

Den Timer empfinde ich vor allem für die System wie Olympus/Panasonic, Fujifilm und Sony (A7) als sehr interessant. Hier gibt es praktisch keine guten und günstigen Fernauslöser von Fremdherstellern. Wer nur die Kamera mit dem Timer steuern möchte und keine Blitze auslösen will, der verzichtet auf den Kauf des Remote Set und kauft sich am besten das Captur Timer Kit.

haehnel_captur_timer

Hähnel Captur Pro & IR Fernauslöser
Das Ding ist so was von cool! Für einen kleinen Preis kann ich damit nun fast alles machen, wo ich früher für die Effektfotografie viel mehr Geld ausgegeben habe.
Mit dem Pro & IR Modul kann ich meine Blitze und Kamera nun auf Lichtimpulse (Gewitter), Sound, IR oder Laserlichtschranke oder über einen Anschluss mit einem externen Gerät auslösen. Zusätzlich wird wie im Artikel oben schon beschrieben das Captur Remote Set benötigt.
Das Modul kann aber auch die gleichen Funktionen wie der Captur Timer. Ich kann also auch dieses Modul als kompletten Funkfernauslöser für die Kamera verwenden.

Funktionen für den Fotografen:

  • Autofokus per Funk einstellen
  • Einzel und Serienbildfunktion
  • Selbstauslöser
  • Intervall-Timer
  • Langzeitbelichtungsmodus (BULB)
  • Bildzähler
  • Funkauslösung mit einer Reichweite von bis zu 100 Meter
  • Frequenzauswahl für individuelle Kontrolle von mehreren Systemen
  • Beleuchtetes LCD Display
  • Die Funkfrequenz kann auch Kameras durch Wände.
  • Auslösen mit Sound oder Geräuschen
  • Auslösen mit der mitgelieferten Infrarot Schranke
  • Auslösen auf Licht
  • Auslösen mit einem Laserpointer
  • Auslösen mit einem Zusatzgerät über AUX Buchse (z.B Stromimpuls)

haehnel_captur_pro_moduk

Mein Fazit zu diesem System:
Nach meiner Einschätzung ist das Hähnel Captur System etwas, dass in meiner Ausrüstung noch gefehlt hat. Die Möglichkeiten zu Kamera- und Blitzauslösung sind fast unendlich. Besonders bei meinen Highspeed-Aufnahmen im Fotostudio bekomme ich eine sehr einfaches und zuverlässiges Gerät. Auch die ganzen Kabel (Synchrokabel) verschwinden mit dem Gerät endlich aus dem Studio. Der Preis ist günstig und die Machart der Gehäuse robust und praktisch.

Bei Fragen könnt ihr euch jederzeit an uns wenden.

Liebe Grüsse Patrik Oberlin

Review Nisi V5 Filtersystem von Nelson da Silva…

Vor wenigen Wochen durfte ich das neue NISI V5 Filtersystem bei Kropf Multimedia in Herzogenbuchsee in Empfang nehmen und es hat mich von der Verarbeitung und Handhabung sofort beeindruckt. Bei diesem System kann man den Polfilter direkt an den Adapterring schrauben was die Neuerung mit sich bringt das er näher an der Linse ist. Bei den Lee Filter, die ich bis dato besass, ist der Circular Polfilter durch ein Adapter am Filterhalter zuvorderst anzubringen. Der Nachteil davon ist, das man bei Ultra Weitwinkel Objektive schnell mal an den Ränder eine Vignettierung hat da der Filter sichtbar wird auf den Bilder. Zwar hat Lee ein neuer Circular Polfilter letztes Jahr rausgebracht welches sehr dünn ist und dieses Problem weitgehend beseitigt da ich aber noch den alten Polfilter von Lee besass der eine sehr dicke Fassung hat, konnte ich den Polfilter z.b. in den Wäldern sehr selten mit einem Ultra Weitwinkel Objektiv benutzen. Da der neue Filter von Lee aber über 300.- Franken kostet lag dies nicht in meinem Budget und konnte den alten nicht ersetzen.

Jetzt aber zurück zum Review. Nisi bietet unteranderem eine Starterpaket an wo man schon erstaunlich viel gutes Material bekommt. Das Starterpaket bietet den Filterhalter mit einigen Adapterringe an, ein passenden Circular Polfilter, eine Tragetasche wo Filterhalter, Adapterringe wie auch Filtertasche rein passen. So hat man alles in einer Tasche verstaut was optimal ist. Das Starterpaket beinhaltet auch wie oben erwähnt eine Filtertasche das 6 Filter mit der Grösse von 100x150mm rein passen. Einen ND 3.0 Glasfilter wie auch ein ND 0.9 Soft Verlauffilter beinhaltet das Paket ebenfalls. Dazu noch einen Blasebalg und 2 Putzsysteme für die Filter selbst. Zwar sind Glasfilter anfällig auf Bruch, doch durch das Glas kann man eine sehr gute Qualität der Filter erreichen das keine oder nur sehr wenige Farbverschiebung beinhaltet. Ich bevorzuge jedenfalls immer Glasfilter wenn möglich. Am Adapterring der an das Objektiv geschraubt wird hat es 2 kleine Rädchen verbaut wo erlauben den Polfilter beliebig zu drehen. So muss man den Polfilter nicht an der Fassung drehen, durch welch die Gefahr besteht mit den Finger auf das Glas zu kommen und Flecken zu hinterlassen.

Nachdem ich den NISI V5 Filtersystem gleich mitgenommen habe, begab ich mich am gleichen Tag noch auf Pirsch, nach schönen Landschaftsbilder. Die Motivation das neue Filtersystem auf dem Feld zu testen war riesig. Als ich oben am Belchen ankam und mich zu einem geeignetem Standort begab um den Ankenballen zu fotografieren kam das neue Filtersystem schon zur Aktion. Da das Wetter eher düster und dramatisch war nahm ich den Verlaufsfilter von Nisi um den Himmel der Belichtung der Landschaft anzupassen und dadurch die düstere Stimmung zu verstärken.

Wie hier auf dem Bild sichtbar, beeinflusste der Verlaufsfilter von NISI rein die Belichtung und nicht die Farben. Keinerlei Blau oder Rotstiche kamen zur Geltung wie unteranderem bei andere Filterhersteller. Beim 2. Bild nahm ich das Ultraweitwinkel Objektiv hervor um mehr tiefe zu erzeugen anhand von Vorder-, Mittel-, Hintergrund. Auch hier ist der Ankenballen noch ersichtlich doch dies nur noch sehr klein im Bild da solche extreme Weitwinkel Objektive die Relationen stark beeinflussen.

Am nächsten morgen, stieg ich dann noch auf den Belchenfluh selbst um auch den ND 3.0 Graufilter zu testen.

_dsf1180-kopie

Ich hatte an diesem morgen Glück das die Wolken über und unter mir viel Bewegung hatten und durch den Graufilter einen Wischeffekt an den Wolken sehr gut ersichtlich wurde. Auch bei diesen Aufnahmen konnte ich nur eine Beeinflussung der Belichtungszeit erkennen durch den Filter und nicht an den Farben. Dies erfreute mich sehr da ich mit den Lee Fiter (ND 3.0, Big Stopper) an einen Blaustich gewöhnt war. Zwar konnte ich diese Farbverschiebung in Lightroom sehr schnell und gut korrigieren, doch ist es mir lieber, noch weniger an den Bilder zu korrigieren.

Im NISI Starterpacket war auch ein Circular Polfilter mit dabei und diesen testete ich auf den darauf folgenden Tagen im Wald aus. Da ich den Polfilter bei Aufnahmen mit viel Himmel nicht mit Weitwinkel Objektiven benutze kommt solch ein Filter zum Einsatz wenn ich Spiegelugen auf dem Wasser entfernen oder verschieben will. Bei Aufnahmen mit viel Himmel auf dem Bild nehmen ich den Polfilter nur zum Einsatz wenn ich Brennweiten über 30mm einsetze.

Dafür begab ich mich in die Wälder rund um den Pilatus im Kanton Luzern. Da ich dort für diesen Herbst noch einige Spots offen hatte die ich besuchen wollte,  empfand ich das genau jetzt, mit den neuen Filter, der richtige Zeitpunkt da war.

An diesen Wasserfällen hatte ich zum Zeitpunkt als ich fotografierte viele Reflektionen im Wasser. Mit dem Circular Polfilter von NISI konnte ich die in handumdrehend beseitigen oder kontrolliert verschieben. Als ich diese 2 Bilder fotografierte hatte ich den ND 3.0 und den Polfilter in Aktion. Dies war schon eine ziemliche Abdunkelung und Beeinflussung der Belichtungszeit. Auch da war ich daran gewöhnt einen Blaustich im Bild zu haben doch bei den NISI Glasfilter ist dies nicht mehr der fall.

Fazit:

Das V5 Filtersystem von NISI das ich mit einer FUJIFILM XT-2 und unteranderem dem 10-24mm Fujinon benutze ist eine absolute Bereicherung für mich. Einerseits hat das Starterpacket gerade mal 549.- Franken gekostet und bietet dafür aber 3 Filter plus einige Sachen dazu an. Da spare ich meines Erachten einiges an Geld verglichen mit andere Filter Hersteller. Dazu sind die Filter noch aus Glas und machen eine Top Performance auf dem Feld.

nelson_dasilva_bild
Nelson da Silva

Nelson da Silva ist ein junger leidenschaftlicher Landschaftsfotograf aus der Schweiz. Er hat bereits viele Länder dieser Welt bereist und zeigt uns in seinen Bildern stimmungsvolle Landschaften. Schaut euch die wundervollen Bilder an….

 

Mit den Nisi -Filtern unterwegs in Island…

Vor einigen Wochen hat sich Patrik Oberlin auf den Weg nach Island gemacht um verschiedenes neues Fotozubehör in der Praxis zu testen. Mit im Rucksack war auch die Nisi V5 Filterhalterung, ein IR ND 1000 Graufilter, ein IR ND 64 Graufilter und ein GND Soft 8 Filter. In diesem Beitrag erzählt er, wie sich das Arbeiten mit dem System anfühlt und zeigt ein paar Bilder in welchen die verschiedenen Filter eingesetzt wurden.

_dsf9025
Patrik Oberlin mit Nisi V5 System

Bericht Patrik Oberlin:
Bevor ich nach Island geflogen bin, habe ich bereits einige kleinere Touren in der Schweiz mit dem Nisi V5 Filterset gemacht. Das Handling des Systems war mir daher schon gut bekannt. Bei einem Filtersystem ist mir sehr wichtig, dass es einfach und schnell montiert und eingestellt werden kann. Das Nisi V5 System besteht aus einem Grundadapterring mit 82mm Gewinde auf Objektivseite in den auch der mitgelieferte 86mm Ultraslim Cir-Polfilter eingeschraubt werden kann, einer Halterung für 100x100mm oder 100x150mm Einschubfilter und drei Zusatzadapterringen 77mm, 72mm und 67mm. Einen Adapterring für meine Objektive mit 62mm Filtergewinde habe ich noch zusätzlich dazugekauft.
Die Verarbeitung der Filterhalterung ist sehr hochwertig. Die Gewinde sind sauber gearbeitet und es ist kein Problem die Adapterringe oder den Polfilter anzubringen. Da ich schon mit vielen Systemen gearbeitet habe, kann ich euch sagen, dass dies ganz und gar nicht selbstverständlich ist.
Das ganze System wird in einer kleinen Box mit drei Unterteilungen geliefert. In der ersten ist die Halterung drin, in der zweiten der Pol-Filter und in der dritten die verschiedenen Adapterringe. Die Box ist wirklich praktisch! Die Halterung kann auch mit einem aufgesetzten ND Filter in der Box verstaut werden. Das spart Zeit.
Nun will ich euch kurz beschreiben wie ich die Filterhalterung an mein Fujinon XF 10-24mm F4 anbringe. Als erstes schraube ich den 72mm Adapterring auf den Grundadapter mit 82mm. Das geht auch einfach in der Natur. Dann entscheide ich mich ob ich den Polfilter benutzen will oder nicht. Wenn ja, schraube ich diesen nun vorne in die Filterhalterung rein. Den Polfilter kann ich nun an zwei kleinen Schrauben jederzeit drehen (Auch wenn bereits Graufilter und Grauverlaufsfilter eingeschoben sind). Nun kann ich die Halterung für die Einschubfilter auf den Grundadapter einklicken. Jetzt ist bereits alles bereit zum Fotografieren.

Graufilter:
Die Graufilter von Nisi sind aus optischem Glas gefertigt. Gerade bei starken Graufiltern ist dies sicherlich die bessere Lösung als Kunstharz. Dies bemerkt man sofort! Die Filter sind sehr farbneutral. Jeder IR ND Graufilter von Nisi ist bereits mit einem passenden Dichtungsgummi beklebt. Diese Dichtung verhindert unerwünschte Reflektionen durch die Filterhalter. Ich hatte während der ganzen Woche nie Probleme mit Reflektionen. Eine weitere sehr positive Eigenschaft ist die Nano-Beschichtung der Filter. Gerade in Island wird viel bei Regen oder Gischt fotografiert. Die Filter müssen also regelmässig mit dem Reinigungstuch geputzt werden. Die Nanovergütung sorgt dafür, dass Wasser und Schmutz von den Filtern abperlen und so schnell mit dem Tuch gereinigt werden können. Ich habe das mal mit einem Kunstharz-Produkt der Konkurrenz versucht. Es war deutlich mühsamer, manchmal sogar unmöglich den Filter sauber zu bekommen.

_dsf9092
Nisi V5 System an Fujifilm X-PRO2

Grauverlaufsfilter:
Auch die Grauverlaufsfilter von Nisi haben die oben beschriebenen Eigenschaften. Farbverfälschung konnte ich bei keiner Lichtsituation feststellen. Ob Eis, Wasser oder Sonnenuntergang, der GND Filter hat einen hervorragenden Job gemacht. Bei einem Grauverlaufsfilter ist mir die Machart des Übergangs zwischen dunkel und hell sehr wichtig. Bei einem Soft GND sollte dieser sehr fein und ohne Linien sein. Der Nisifilter ist unglaublich fein gemacht. Der Übergang geht ohne Linien und Störungen von hell in dunkel über.
Fazit:
Besonders die einfache Bedienung, die kompakte Bauart und der versenkbare Polfilter sind grosse Pluspunkte der Nisi V5 Filterhalterung. Bis jetzt habe ich noch keine Filterhalterung gesehen, bei welcher das Arbeiten mit Polfilter (mein Lieblingsfilter) so einfach und praktisch war.
Die Qualität der Einschubfilter ist sehr hoch. Wie schon erwähnt konnte ich auch bei den starken Graufiltern kaum eine Farbabweichung feststellen. Sehr gut ist auch die Dichtung zwischen dem Graufilter und der Halterung.

Mehr über die Nisi Filterhalterung und Filter erfahren Sie hier…

Grüsse aus Korsika…

Vor einigen Wochen hat Jan Geerk mit seinem Bild bei unserem Wettbewerb „Landschaft“ den dritten Platz erreicht. Jan hat uns dieses wunderbare Foto zugeschickt! Das Bild wurde mit der Sony A7R, dem adaptierten Canon 16-35mm 2.8 und dem gewonnenen Ray Masters Grauverlaufsfilter ND 0.9 Soft gemacht.

Wir wünschen weiterhin gutes Licht!

www.kantlicht.ch
Kantlicht auf Facebook

bild_ray_masters_korsika
Jan Geerk, Korsika, Les Calanques mit dem Ray Masters Grauverlaufsfilter ND 0.9 Soft aif dem Canon 16-35mm 2.8 mit Sony A7R

 

Meine Erfahrungen mit dem Novoflex Classic Ball 2

Ich kann mich noch gut erinnern wie gross die Freude damals war, als Novoflex den kleinen Classic Ball 2 Kugelkopf vorgestellt hat. Damals hatte ich auf meinem Gitzo GT2542T Reisestativ bereits einige Kugelköpfe ausprobiert und bin mit diesen nie wirklich glücklich geworden. Unter anderem habe ich damals den Gitzo GH1780 Kugelkopf ausprobiert. Dieser Kugelkopf war mit der Nikon D810 kaum brauchbar. Eine Friktionseinstellung fehlte diesem Kopf schmerzlich. Danach habe ich den Markins Q3T verwendet. Dieser Kopf war ganz ansprechend. Die Mängel an diesem Kopf konnte ich erst bei schlechten Verhältnissen bemerken. Die Friktionseinstellung daran ist gerade bei Kälte kaum einzustellen. Zudem löst sich bei Regen der kleine Gummiring am Haupteinstellrad, was das Feststellen des Kopfs erschwert.
Nun habe ich den Novoflex Classic Ball bereits ca. 2 Jahre auf meinem Stativ und dieser hat mich auch auf eine lange Reise durch die USA begleitet. Von der Bedienung und Präzision hat mich der Kopf bislang sehr überzeugt. Die Kugel ist super verarbeitet und kann auch bei extremen Temperaturen noch einwandfrei bewegt werden. Auch kommt der Kopf mit dem Gewicht der D810 super zurecht. Ich hatte darauf auch schon die D810 mit dem schweren Tamron 15-30mm 2.8 und einem zusätzlichen Startracker für Milchstrassen aufnahmen montiert, was ohne Probleme funktioniert hat. Ein gewaltiger Pluspunkt zu den anderen beiden Köpfen ist die hervorragend gelöste Friktionskontrolle am blauen Ring. Diese kann bequem auch mit Handschuhen eingestellt werden und trägt auf Stufe 5 die D810 mit dem schweren Weitwinkel problemlos. Nach zwei Jahren Gebrauch ist mir aufgefallen, dass die Friktion nicht mehr ganz so stark klemmt wie am Anfang. Novoflex hat mir aber mitgeteilt, dass diese nachgestellt werden können. Dies muss ich dann bei Gelegenheit wohl machen. Sonst funktioniert der Stativkopf auch bei starkem Gebrauch jederzeit zuverlässig. Sehr gewundert hat mich, dass in der Wüste kein feiner Sand in den Kopf eingedrungen ist. Die Führung der Kugel muss also sehr dicht anliegen.
Im Grossen und Ganzen möchte ich den kleine und leichten Novoflex Classic Ball 2 nicht mehr aus meiner Ausrüstung wegdenken. Aus meiner Sicht ist dieser im Moment der leichteste und beste Kugelkopf seiner Klasse.

LG Patrik Oberlin

DSCF5038

Simon Roppel testet das Gitzo GT2545T in Kanada…

Kürzlich durfte ich für Kropf Multimedia das neue Gitzo GT2545T Traveler Reisestativ testen.
Dafür ging ich an einen der schönsten Orte den ich mir vorstellen konnte… Die kanadischen Rockies.
Wenn es um Stabilität geht, gehe ich normalerweise keinerlei Kompromisse ein und arbeite seit jeher mit den Systematic Stativen von Gitzo. Gerne wollte ich mich aber eines besseres belehren lassen und den super kompakten Reisestativen von Gitzo eine Chance geben.

Was erwartete ich von dem Stativ?
Es sollte kompakt und schnell einsatzbereit sein.
Auch bei starken Winden muss es meine DSLR inkl. Filterkit sicher an derselben Position halten können.
Da ich oft auf Bodennähe arbeite, muss die Mittelsäule ohne grossen Aufwand entfernbar sein.
Bei langen Touren ist jedes Gramm, welches man an unnötigem Gewicht einsparen kann, Gold wert. Es soll also möglichst leicht sein…
Ich mag kein Spielzeug… Das Stativ soll sich wertig und sicher in meinen Händen anfühlen.

daybreaker

In Kanada angekommen, boten sich mir natürlich auch schon die ersten Momente das Traveller auf Herz und Nieren zu testen. Heftige Winde, raues Wetter, schwieriger Untergrund… Alles Dinge, welche schnell zeigen, wie gut ein Stativ wirklich ist.
Das kompakte Packmass von 44.5 cm und das durchaus leichte Gewicht von ca. 1.3 Kg ist natürlich ein Traum. Besonders wenn man andere Stativgruppen gewohnt ist. Mit Leichtigkeit konnte ich das Stativ an meinem bereits voll bepackten Rucksack anbringen. Ein riesen Plus!

Symetria

Da meine Kompositionen sehr zeitaufwendig sind, ist es ein MUSS, dass sich das Stativ über eine längere Zeit auch bei schwierigsten Bedingungen in keiner Weise bewegt.
Da hörte bei mir dann leider auch schon die Träumerei auf. Das geringe Gewicht des Travelers hat natürlich nicht nur Vorteile. Voll ausgefahren konnte es mich leider nicht vollends überzeugen. Es liess sich leicht durch ankommende Windstösse aus dem Gleichgewicht bringen und musste durch mich gestützt werden. Man darf hier aber auch nicht die Stabilität eines Systematic Statives erwarten.
Dank schnell entfernbarer Mittelsäule, war das Traveler auf Bodennähe jedoch ein wahrer Alleskönner. Nahezu in jeder Position liess sich das Stativ sicher positionieren und bot auch bei schwierigen Panoramas sicheren Halt für das eingesetzte Equipment.
Ein kleiner fader Beigeschmack bot sich mir während des Testes leider dann doch. Bereits bei dritten Stativeinsatzes löste sich die Befestigungsschraube am Oberteil von einem der Beine und machte mir ein sicheres und wackelfreies Arbeiten schier unmöglich. Ob es sich hier um einen Zufall bei meinem Testobjekt handelt, oder ob sowas öfter vorkommt weiss ich leider nicht…
Einen für das eingesetzte Stativ passenden Schraubenschlüssel mit sich zu tragen, sollte jedenfalls immer eine Überlegung wert sein.
(Patrik Oberlin: „Das sich ein Stativbein an der Basis lösst, das sollte natürlich nicht sein. Allerdings muss ich hier sagen, dass wir bis jetzt keine weiteren Stative GT2545T mit diesem fehler hatten.“)

Mein Fazit:
Das Gitzo GT2545T Traveler ist sicherlich ein hervorragendes Stativ. Jedoch sollte man sich im Klaren sein, dass das geringe Gewicht und Packmass nicht nur Vorteile mit sich bringt. Ausgefahren kann es bei gröberem Wetter schnell mal aus dem Gleichgewicht kommen.
Bei ruhigem Wetter oder arbeiten in Bodennähe kann es jedoch durchwegs überzeugen.

Thin ice

Zu Simon Roppel
Mehrfach international preisgekrönter Landschaftsfotograf.

Weitere Informationen und Teile seiner Arbeit auf www.simonroppel.com
https://500px.com/simonroppel

Patrik Oberlin: „Vielen herzlichen Dank an Simon Roppel für den ausführlichen Bericht! Die entstandenen Bilder sind unglaublich schön! Wir wünschen Dir weiterhin gutes Licht!!!“

Bloggen auf WordPress.com.

Nach oben ↑