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Kropfmultimedia's Blog

…gemeinsam auf dem Weg zum besten Bild

Kategorie

Fotozubehör

Gerne informieren wir dich über neues, praktischen und interessantes Fotozubehör, welches Dich auf dem Weg zum besten Bild weiterbringt.

Mit den Nisi -Filtern unterwegs in Island…

Vor einigen Wochen hat sich Patrik Oberlin auf den Weg nach Island gemacht um verschiedenes neues Fotozubehör in der Praxis zu testen. Mit im Rucksack war auch die Nisi V5 Filterhalterung, ein IR ND 1000 Graufilter, ein IR ND 64 Graufilter und ein GND Soft 8 Filter. In diesem Beitrag erzählt er, wie sich das Arbeiten mit dem System anfühlt und zeigt ein paar Bilder in welchen die verschiedenen Filter eingesetzt wurden.

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Patrik Oberlin mit Nisi V5 System

Bericht Patrik Oberlin:
Bevor ich nach Island geflogen bin, habe ich bereits einige kleinere Touren in der Schweiz mit dem Nisi V5 Filterset gemacht. Das Handling des Systems war mir daher schon gut bekannt. Bei einem Filtersystem ist mir sehr wichtig, dass es einfach und schnell montiert und eingestellt werden kann. Das Nisi V5 System besteht aus einem Grundadapterring mit 82mm Gewinde auf Objektivseite in den auch der mitgelieferte 86mm Ultraslim Cir-Polfilter eingeschraubt werden kann, einer Halterung für 100x100mm oder 100x150mm Einschubfilter und drei Zusatzadapterringen 77mm, 72mm und 67mm. Einen Adapterring für meine Objektive mit 62mm Filtergewinde habe ich noch zusätzlich dazugekauft.
Die Verarbeitung der Filterhalterung ist sehr hochwertig. Die Gewinde sind sauber gearbeitet und es ist kein Problem die Adapterringe oder den Polfilter anzubringen. Da ich schon mit vielen Systemen gearbeitet habe, kann ich euch sagen, dass dies ganz und gar nicht selbstverständlich ist.
Das ganze System wird in einer kleinen Box mit drei Unterteilungen geliefert. In der ersten ist die Halterung drin, in der zweiten der Pol-Filter und in der dritten die verschiedenen Adapterringe. Die Box ist wirklich praktisch! Die Halterung kann auch mit einem aufgesetzten ND Filter in der Box verstaut werden. Das spart Zeit.
Nun will ich euch kurz beschreiben wie ich die Filterhalterung an mein Fujinon XF 10-24mm F4 anbringe. Als erstes schraube ich den 72mm Adapterring auf den Grundadapter mit 82mm. Das geht auch einfach in der Natur. Dann entscheide ich mich ob ich den Polfilter benutzen will oder nicht. Wenn ja, schraube ich diesen nun vorne in die Filterhalterung rein. Den Polfilter kann ich nun an zwei kleinen Schrauben jederzeit drehen (Auch wenn bereits Graufilter und Grauverlaufsfilter eingeschoben sind). Nun kann ich die Halterung für die Einschubfilter auf den Grundadapter einklicken. Jetzt ist bereits alles bereit zum Fotografieren.

Graufilter:
Die Graufilter von Nisi sind aus optischem Glas gefertigt. Gerade bei starken Graufiltern ist dies sicherlich die bessere Lösung als Kunstharz. Dies bemerkt man sofort! Die Filter sind sehr farbneutral. Jeder IR ND Graufilter von Nisi ist bereits mit einem passenden Dichtungsgummi beklebt. Diese Dichtung verhindert unerwünschte Reflektionen durch die Filterhalter. Ich hatte während der ganzen Woche nie Probleme mit Reflektionen. Eine weitere sehr positive Eigenschaft ist die Nano-Beschichtung der Filter. Gerade in Island wird viel bei Regen oder Gischt fotografiert. Die Filter müssen also regelmässig mit dem Reinigungstuch geputzt werden. Die Nanovergütung sorgt dafür, dass Wasser und Schmutz von den Filtern abperlen und so schnell mit dem Tuch gereinigt werden können. Ich habe das mal mit einem Kunstharz-Produkt der Konkurrenz versucht. Es war deutlich mühsamer, manchmal sogar unmöglich den Filter sauber zu bekommen.

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Nisi V5 System an Fujifilm X-PRO2

Grauverlaufsfilter:
Auch die Grauverlaufsfilter von Nisi haben die oben beschriebenen Eigenschaften. Farbverfälschung konnte ich bei keiner Lichtsituation feststellen. Ob Eis, Wasser oder Sonnenuntergang, der GND Filter hat einen hervorragenden Job gemacht. Bei einem Grauverlaufsfilter ist mir die Machart des Übergangs zwischen dunkel und hell sehr wichtig. Bei einem Soft GND sollte dieser sehr fein und ohne Linien sein. Der Nisifilter ist unglaublich fein gemacht. Der Übergang geht ohne Linien und Störungen von hell in dunkel über.
Fazit:
Besonders die einfache Bedienung, die kompakte Bauart und der versenkbare Polfilter sind grosse Pluspunkte der Nisi V5 Filterhalterung. Bis jetzt habe ich noch keine Filterhalterung gesehen, bei welcher das Arbeiten mit Polfilter (mein Lieblingsfilter) so einfach und praktisch war.
Die Qualität der Einschubfilter ist sehr hoch. Wie schon erwähnt konnte ich auch bei den starken Graufiltern kaum eine Farbabweichung feststellen. Sehr gut ist auch die Dichtung zwischen dem Graufilter und der Halterung.

Mehr über die Nisi Filterhalterung und Filter erfahren Sie hier…

Grüsse aus Korsika…

Vor einigen Wochen hat Jan Geerk mit seinem Bild bei unserem Wettbewerb „Landschaft“ den dritten Platz erreicht. Jan hat uns dieses wunderbare Foto zugeschickt! Das Bild wurde mit der Sony A7R, dem adaptierten Canon 16-35mm 2.8 und dem gewonnenen Ray Masters Grauverlaufsfilter ND 0.9 Soft gemacht.

Wir wünschen weiterhin gutes Licht!

www.kantlicht.ch
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Jan Geerk, Korsika, Les Calanques mit dem Ray Masters Grauverlaufsfilter ND 0.9 Soft aif dem Canon 16-35mm 2.8 mit Sony A7R

 

Meine Erfahrungen mit dem Novoflex Classic Ball 2

Ich kann mich noch gut erinnern wie gross die Freude damals war, als Novoflex den kleinen Classic Ball 2 Kugelkopf vorgestellt hat. Damals hatte ich auf meinem Gitzo GT2542T Reisestativ bereits einige Kugelköpfe ausprobiert und bin mit diesen nie wirklich glücklich geworden. Unter anderem habe ich damals den Gitzo GH1780 Kugelkopf ausprobiert. Dieser Kugelkopf war mit der Nikon D810 kaum brauchbar. Eine Friktionseinstellung fehlte diesem Kopf schmerzlich. Danach habe ich den Markins Q3T verwendet. Dieser Kopf war ganz ansprechend. Die Mängel an diesem Kopf konnte ich erst bei schlechten Verhältnissen bemerken. Die Friktionseinstellung daran ist gerade bei Kälte kaum einzustellen. Zudem löst sich bei Regen der kleine Gummiring am Haupteinstellrad, was das Feststellen des Kopfs erschwert.
Nun habe ich den Novoflex Classic Ball bereits ca. 2 Jahre auf meinem Stativ und dieser hat mich auch auf eine lange Reise durch die USA begleitet. Von der Bedienung und Präzision hat mich der Kopf bislang sehr überzeugt. Die Kugel ist super verarbeitet und kann auch bei extremen Temperaturen noch einwandfrei bewegt werden. Auch kommt der Kopf mit dem Gewicht der D810 super zurecht. Ich hatte darauf auch schon die D810 mit dem schweren Tamron 15-30mm 2.8 und einem zusätzlichen Startracker für Milchstrassen aufnahmen montiert, was ohne Probleme funktioniert hat. Ein gewaltiger Pluspunkt zu den anderen beiden Köpfen ist die hervorragend gelöste Friktionskontrolle am blauen Ring. Diese kann bequem auch mit Handschuhen eingestellt werden und trägt auf Stufe 5 die D810 mit dem schweren Weitwinkel problemlos. Nach zwei Jahren Gebrauch ist mir aufgefallen, dass die Friktion nicht mehr ganz so stark klemmt wie am Anfang. Novoflex hat mir aber mitgeteilt, dass diese nachgestellt werden können. Dies muss ich dann bei Gelegenheit wohl machen. Sonst funktioniert der Stativkopf auch bei starkem Gebrauch jederzeit zuverlässig. Sehr gewundert hat mich, dass in der Wüste kein feiner Sand in den Kopf eingedrungen ist. Die Führung der Kugel muss also sehr dicht anliegen.
Im Grossen und Ganzen möchte ich den kleine und leichten Novoflex Classic Ball 2 nicht mehr aus meiner Ausrüstung wegdenken. Aus meiner Sicht ist dieser im Moment der leichteste und beste Kugelkopf seiner Klasse.

LG Patrik Oberlin

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Simon Roppel testet das Gitzo GT2545T in Kanada…

Kürzlich durfte ich für Kropf Multimedia das neue Gitzo GT2545T Traveler Reisestativ testen.
Dafür ging ich an einen der schönsten Orte den ich mir vorstellen konnte… Die kanadischen Rockies.
Wenn es um Stabilität geht, gehe ich normalerweise keinerlei Kompromisse ein und arbeite seit jeher mit den Systematic Stativen von Gitzo. Gerne wollte ich mich aber eines besseres belehren lassen und den super kompakten Reisestativen von Gitzo eine Chance geben.

Was erwartete ich von dem Stativ?
Es sollte kompakt und schnell einsatzbereit sein.
Auch bei starken Winden muss es meine DSLR inkl. Filterkit sicher an derselben Position halten können.
Da ich oft auf Bodennähe arbeite, muss die Mittelsäule ohne grossen Aufwand entfernbar sein.
Bei langen Touren ist jedes Gramm, welches man an unnötigem Gewicht einsparen kann, Gold wert. Es soll also möglichst leicht sein…
Ich mag kein Spielzeug… Das Stativ soll sich wertig und sicher in meinen Händen anfühlen.

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In Kanada angekommen, boten sich mir natürlich auch schon die ersten Momente das Traveller auf Herz und Nieren zu testen. Heftige Winde, raues Wetter, schwieriger Untergrund… Alles Dinge, welche schnell zeigen, wie gut ein Stativ wirklich ist.
Das kompakte Packmass von 44.5 cm und das durchaus leichte Gewicht von ca. 1.3 Kg ist natürlich ein Traum. Besonders wenn man andere Stativgruppen gewohnt ist. Mit Leichtigkeit konnte ich das Stativ an meinem bereits voll bepackten Rucksack anbringen. Ein riesen Plus!

Symetria

Da meine Kompositionen sehr zeitaufwendig sind, ist es ein MUSS, dass sich das Stativ über eine längere Zeit auch bei schwierigsten Bedingungen in keiner Weise bewegt.
Da hörte bei mir dann leider auch schon die Träumerei auf. Das geringe Gewicht des Travelers hat natürlich nicht nur Vorteile. Voll ausgefahren konnte es mich leider nicht vollends überzeugen. Es liess sich leicht durch ankommende Windstösse aus dem Gleichgewicht bringen und musste durch mich gestützt werden. Man darf hier aber auch nicht die Stabilität eines Systematic Statives erwarten.
Dank schnell entfernbarer Mittelsäule, war das Traveler auf Bodennähe jedoch ein wahrer Alleskönner. Nahezu in jeder Position liess sich das Stativ sicher positionieren und bot auch bei schwierigen Panoramas sicheren Halt für das eingesetzte Equipment.
Ein kleiner fader Beigeschmack bot sich mir während des Testes leider dann doch. Bereits bei dritten Stativeinsatzes löste sich die Befestigungsschraube am Oberteil von einem der Beine und machte mir ein sicheres und wackelfreies Arbeiten schier unmöglich. Ob es sich hier um einen Zufall bei meinem Testobjekt handelt, oder ob sowas öfter vorkommt weiss ich leider nicht…
Einen für das eingesetzte Stativ passenden Schraubenschlüssel mit sich zu tragen, sollte jedenfalls immer eine Überlegung wert sein.
(Patrik Oberlin: „Das sich ein Stativbein an der Basis lösst, das sollte natürlich nicht sein. Allerdings muss ich hier sagen, dass wir bis jetzt keine weiteren Stative GT2545T mit diesem fehler hatten.“)

Mein Fazit:
Das Gitzo GT2545T Traveler ist sicherlich ein hervorragendes Stativ. Jedoch sollte man sich im Klaren sein, dass das geringe Gewicht und Packmass nicht nur Vorteile mit sich bringt. Ausgefahren kann es bei gröberem Wetter schnell mal aus dem Gleichgewicht kommen.
Bei ruhigem Wetter oder arbeiten in Bodennähe kann es jedoch durchwegs überzeugen.

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Zu Simon Roppel
Mehrfach international preisgekrönter Landschaftsfotograf.

Weitere Informationen und Teile seiner Arbeit auf www.simonroppel.com
https://500px.com/simonroppel

Patrik Oberlin: „Vielen herzlichen Dank an Simon Roppel für den ausführlichen Bericht! Die entstandenen Bilder sind unglaublich schön! Wir wünschen Dir weiterhin gutes Licht!!!“

Fotos unterwegs einfach und zuverlässig sichern…

Mit der Western Digital My Passport Wireless ist eine neue Festplatte mit integriertem Akku und SD Slot erschienen. Die Idee der Platte ist es, seine Fotos unterwegs und unabhängig von einem Netzanschluss zuverlässig sichern zu können.
Die Kleine Festplatte kann auf Reisen einiges an Gewicht sparen. Schliesslich will man ja nicht immer den schweren Laptop mitnehmen.

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So funktioniert die Festplatte:

Als erstes muss der Akku geladen werden. Dieser ermöglicht laut Hersteller eine Laufzeit von 6h. Die Kapazität des Akkus wird mit verschiedenen Farben auf der Statusleuchte der Festplatte angezeigt. (blau 100%, grün 90%, orange 50% und rot 15%) So weiss der Fotograf jederzeit wie viel Akku noch bleiben.

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Damit man sich auch 100% sicher sein kann, dass die wertvollen Bilder auch von der Karte auf die Festplatte gelangt sind, gibt es nun die Möglichkeit eine App auf dem Smartphone oder dem Tablett zu installieren. Die Western Digital Cloud App ermöglicht es nun die überspielten Bilder oder Videos auf der Platte anzuschauen. RAW Dateien können darauf nicht dargestellt werden, sind aber mit der Dateigrösse angezeigt. JPEG und einige Videoformate können auf der App angezeigt werden.

Die Verbindung zwischen dem Speichergerät und dem Tablett ist sehr einfach. Es wird eine Wireless-Verbindung hergestellt. Danach wird die My Passport Wireless bereits im App angezeigt. Auf Wunsch kann nun noch eine Verschlüsselung eingerichtet werden.
Nun ist das Gerät bereits konfiguriert und Einsatzbereit.
Die SD-Karten werden beim Einstecken automatisch auf den Datenträger kopiert. Während dems Kopiervorganga blinkt die eine Kontrolllampe. So weiss man, wann der Vorgang beendet ist.

Um die Bilder dann später von der Festplatte weg zu kopieren, schliesst man diese mit einem USB 3.0 Kabel am Computer an.

Mein Fazit:

Aus meiner Sicht ist diese kleine Platte eine sehr gute Möglichkeit Bilder unterwegs zu sichern. Sollte meiner Kamera oder der SD-Karte unterwegs was passieren, habe ich die Dateien sicher an auf einem weiteren Gerät gesichert. Wichtig ist hier noch, dass ich den Kopiervorgang mit dem App kontrollieren kann.
Als Nachteil empfinde ich bei der Western Digital My Passport Wireless das kein Slot für Compact Flash eingebaut wurde. Arbeiten doch noch einige Fotografen mir diesen Karten. Allerdings würde mit diesem Slot die Platte sicher grösser und unhandlicher werden. Viele Kamerahersteller verbannen den CF-Slot ja auch langsam aus den DSLR-Kameras.
Wie sich die Akkuleitung bei verschiedenen Temperaturen draussen verhalten wird, kann ich im Moment nicht sagen. Dies gilt es noch herauszufinden.
Das Preis/Leistungsverhältnis stimmt bei diesem Produkt sicherlich!

Erhältlich ist die Western Digital My Passport Wireless mit 1TB oder 2TB

Western Digital My Passport Wireless

Der Evoc CP 26L Foto-Trekking Rucksack

Im heutigen Blog möchte ich gerne den Evoc CP 26L Fotorucksack vorstellen. Der Trend bei vielen Fotografen ist im Moment das Fotografieren draussen in der Natur. Viele bekannte Hersteller von Fototaschen und Rucksäcken scheinen diesen Trend nicht ernst zu nehmen oder produzieren bewusst an der Nachfrage der Kunden vorbei. Dies ist dann eine Chance für neue Marken! Mit Clik Elite führen wir ja bereits eine tolle Outdoor Marke, die sich bestens bewährt. Mit den Evoc Rucksäcken wollen wir nun unser Sortiment vertiefen und dem Kunden eine weitere Alternative bieten.

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Der CP 26L ist der zweitgrösste Fotorucksack von Evoc und bietet neben einem Fotofach auch die Möglichkeit Verpflegung, Kleider, Stativ, Zelt, Schlafsack und weiteres Zubehör zu transportieren.

Auf der Seite ist ein Schnellzugriff eingebaut, so kann mit der Kamera schnell und ohne absetzen des Rucksacks fotografiert werden. Die Öffnung ist genug gross, damit auch ein Pro-Body rausgezogen werden kann.

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Aussen am Rucksack hat es verschiedene Montageriemen für nützliches Zubehör. Auf dem Rücken können so auch Ski, Snowboard, Schlafsack oder Zelt mitgetragen werden. Kleinere Stativ können wie auf Bild an der Seite des Rucksacks transportiert werden. Bei grösseren Modellen wird das Stativ in der Halterung auf der Rückseite montiert.

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Das Tragsystem macht einen hervorragenden Eindruck. Der breite Hüftgurt kann in der Länge optimal auf den Benutzer eingestellt werden. Bei Bedarf kann der Gurt auch entfernt werden. In kleinen Fächern am Gurt können verschiedene kleine Sachen versorgt werden. Auch sonst ist das Tragsystem sehr bequem und gut verarbeitet.

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Im Fach ganz oben im Rucksack können z.B Ersatzkleider oder Verpflegung transportiert werden. Auf dieses Fach kann von aussen oder aber auch vom Fotofach her zugegriffen werden. Die Abtrennung zwischen den beiden Fächern ist mit einem wasserdichten Verschluss gemacht. Aussen am Rucksack gibt es ein Fach für einen optionalen Trinkwasserschlauch damit auf längeren Touren genügend Flüssigkeit dabei ist.

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Das Fotofach ist für eine grosse Spiegelreflexkamera gemacht. Bei meinem Versuch habe ich eine Canon EOS 6D, ein 70-200 mm 2.8, ein 24-70 mm 2.8, ein 15-30 mm 2.8, ein 35 mm 1.4 und ein 100 mm Makro-Objektive eingeräumt. Die Kletteinteilungen können im Rucksack nach Belieben eingeteilt werden. In den verschiedenen Fächern am Rucksack können Filter, Fernauslöser und sonstiges Fotozubehör eingeräumt werden.

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Das Material des CP 26L ist hochwertig und Wasserabweisend. Eine zusätzliche Regenhülle vermeidet das Eindringen von Wasser bei starkem Regen.

Aus meiner Sicht ist der Evoc CP 26L ein sehr praktischer und funktioneller Rucksack. Dieser steht bei uns im Laden in Herzogenbuchsee zum begutachten und testen bereit.

Mehr Infos zum Rucksack….

LG Patrik Oberlin

Der Novoflex Classic Ball 3 II mit Landschaftsfotograf Roman Burri in den Lofoten

Ich habe auf meiner letzten Fotoreise in die Lofoten Norwegen für
Kropf Multimedia den Kugelkopf Novoflex Classic Ball 3 getestet.
Sieben Tage lang habe ich den Kugelkopf unter extremen Bedingungen bis -14 Grad, im tiefen Schnee und am Meer getestet.

Meine Erwartungen an den Kugelkopf

Der Kugelkopf muss leicht zu bedienen sein, darf nicht all zu schwer sein und die ausgerichtete Einstellung sollte sich beim Anziehen des Kopfes nicht verstellen.

Erster Eindruck

Der Kugelkopf wirkt sehr robust, keine billigen Plastikteile und alle Einstellungen und Hebel sind übersichtlich und schon fast selbsterklärend.
Durch seine Bauart klemmt sich die Kugel von innen fest und verhindert somit ein verrutschen der Kameraposition beim Anziehen des Hebels.

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Praxis

Das Montieren auf das Stativ ist sehr leicht, wie bei fast allen Kugelköpfen. Der Kugelkopf wird auf das Stativ aufgeschraubt und mittels einer Madenschraube fixiert.

Um die Kamera auszurichten, also den Kugelkopf zu bewegen, gibt es einen kleinen Hebel. Durch das hoch oder runterklappen hat man die Möglichkeit, die Kugel mehr oder weniger hart festzuziehen. Der grosse Vorteil darin ist, dass man den Kopf ganz einfach in einer kleinen und kurzen Bewegung lösen kann und nicht ein Rädchen mehrmals in seiner eigenen Achse drehen muss bis alles hält.
Bei den meisten anderen Herstellern wird das durch ein Einstellrad gelöst, der Hebel ist mir sehr sympathisch und lässt sich auch problemlos blind und mit Handschuhen bedienen.

Der ganze Stativkopf lässt sich in der horizontalen Achse auf der Panoramaplatte um 360Grad drehen, was super ist für Panoramas. Voraussetzung hierfür ist jedoch, dass das Stativ gerade ausgerichtet ist.

Wie hart sich der Kugelkopf im gelösten Zustand drehen lässt, hängt von der Friktion ab, auch die wird nicht wie bei andren Hersteller mit einer Feststellschraube eingestellt, sondern mittels Einstellring. Der Vorteil ist, dass man die Friktion so stufenweise einstellen kann und bei einem Objektivwechsel in dem die Kamera leichter oder schwerer wird automatisch auf die gewünschte Stufe eingestellt werden kann.

Was mich bei vielen anderen Stativköpfen störte, war dass sich bei sehr kalten Temperaturen der Kugelkopf nur noch sehr hartnäckig drehen lies, zum Teil sogar blockierte – selbst mit sehr lockerer Friktion. Um so mehr gespannt war ich, wie sich der Classic Ball 3 verhielt.
Gleich in der zweiten Nacht hatten wir -14 Grad, es war auch die kälteste Nacht der Reise. Wir fotografierten fast die ganze Nacht hindurch und der Kopf hat sich erstaunlich gut gehalten. Es wurde dennoch bemerkbar, dass der Kugelkopf mit der Zeit ein wenig härter lief, was aber mit dem Friktionseinstellring ein wenig angepasst werden konnte. Blockiert hatte er aber niemals. Dieser Punkt hatte er also bestanden.

Ebenfalls sehr nützlich sind die drei Öffnungen für den Kugelhals welche für Hochformataufnahmen vorgesehen sind. Für mich sind diese jedoch nicht relevant, da ich einen L-Winkel an der Kamera angebracht habe – was ich übrigens jedem für die Landschaftsfotografie empfehle.

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Fazit

Ich konnte den Kugelkopf schon nach sehr kurzer Zeit blind bedienen, hatte vollstes Vertrauen, dass er meine Kamera sicher und an genau dieser Position hält, an der ich sie will und auch in den kalten Nächten der Kopf mich nicht im Stich gelassen, in dem er blockierte oder harzig wurde.
Ein Kritikpunkt für mich ist das Gewicht. 500 Gramm ist nicht gerade wenig, vor allem wenn man auf längeren Touren unterwegs ist, jedoch sind die Kugelköpfe anderer Hersteller für dieses Traggewicht in etwa gleich schwer.
Als Landschaftsfotograf mit Vollformatkamera und schwerem Weitwinkelobjektiv wie dem Nikon 14-24 mm reicht sicher vom Gewicht her der Calssic Ball 2 auch aus. Will man aber auch noch grössere Teleobjektive fixieren ist mindestens ein Classic Ball 3 notwendig.

Für mich bisher der beste Kugelkopf den ich getestet habe.

Mehr Informationen über den Novoflex Classic Ball 3 II…

Über Roman Burri

Seine Leidenschaft ist die Landschafts- und Naturfotografie. Auf seinen Touren durch die Schweiz oder im Ausland hat er schon einige einzigartige Aufnahmen machen können. In einigen Workshops gibt Roman sein Wissen und die Motivation an seine Kursteilnehmer weiter. Roman ist für Einzelcoachings im Bereich Landschaft- und Naturfotografie mit anschliessender Bearbeitung in Adobe Lightroom buchbar.

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Ein guter Fernauslöser…

Ich werde im Laden oder während meinen Fotokursen häufig nach Fernauslösern gefragt. Was ist ein guter Fernauslöser? Die Antwort ist nicht ganz einfach! Denn es ist wichtig, welche Anforderungen an einen Fernauslöser gestellt werden.
Was ist der Sinn eines Fernauslösers?
Als erstes kommt bei einem Fernauslöser die Idee mit dem Selbstportrait auf. Später bei der Arbeit mit Stativ kommt das Reduzieren der Erschütterung durch das Auslösen an der Kamera hinzu. Der erfahrene Fotograf möchte später den Zeitpunkt der Auslösung, die Länge der Verschlusszeit oder Intervall programmieren können.

Ein Kabelfernauslöser ohne Programmierfunktion ist einfach und günstig. Fast jeder Hersteller von Kameras bietet solche in seinem Sortiment an. Diese Art von Auslöser arbeitet sehr zuverlässig und es kann auf zusätzliche Batterien verzichtet werden. Die Funktionen sind auf den Autofokus und Auslösung beschränkt. Bei längerem drücken der Taste kann der Verschluss mit der Einstellung BULB auf der Kamera blockiert werden. So kann auch eine individuelle Zeit belichtet werden.
Das Kabel dieser Auslöser hat nur eine bestimmte Reichweite. Um die Kamera zu bedienen muss man nahe bei der Kamera stehen.
Der Kabelauslöser mit Programmierfunktion ist ähnlich wie der oben genannte Auslöser. Hier wird aber häufig eine Zusatzbatterie benötigt damit dieser funktioniert. Hier gibt es nun die Möglichkeit, dass zum Beispiel die Belichtungszeit bei BULB, die Zeit der Auslösung oder ein Intervall programmiert werden kann.

Der Infrarotauslöser steuert die Kamera mit einem optischen Signal. Diese Art von Auslöser ist äusserst unzuverlässig und es darf sich kein Hindernis zwischen der Kamera und dem Sender befinden. Infrarot kann aber auch durch starkes Sonnenlicht gestört werden. Auch hier wird mit einer zusätzlichen Batterie im Sender gearbeitet. Die Funktionen sind meistens Autofokus, Auslösen und den Verschluss bei BULB blockieren.

Den Funkauslöser gibt es auch als programmierbare oder einfache Ausführung. Von diesen Modellen gibt es für die bekanntesten Marken von Kameras unzählige Produkte auf dem Markt. Der Vorteil der Auslösung per Funk ist die Flexibilität. Meist kann die Kamera aus Distanzen von 30-100 Metern ausgelöst. Dazu wird auch kein Sichtkontakt zur Kamera benötigt. Die Funkauslöser sind in der Regel sehr zuverlässig. Mit meinem ersten Funkfernauslöser hatte ich früher immer das Problem, dass ich im Studio die gleiche Funkfrequenz wie der Auslöser der Blitzanlage verwendet habe. So war das Ding für mich damals nicht brauchbar. Das nächste Gerät hat mir dann die Möglichkeit geboten die Funkfrequenz auf verschiedene Einstellungen zu ändern. Daher empfehle ich nur Funkauslöser, welche die Möglichkeit zum Umstellen bieten.

Die Kamerasteuerung per Computer, Tablett oder Smartphone wird bei neueren Kameras häufig bereits vom Hersteller angeboten. Zwischen der Kamera und dem Smartphone wird eine Wireless-Verbindung hergestellt. Bei einigen Apps und Geräten kann gleich die ganze Kamera mit Fernzugriff gesteuert werden. Auf dem Live-Bild des Gerätes können dann Funktionen wie Blende, Verschlusszeit, ISO, Belichtungsmessung, Weissabgleich u.s.w eingestellt werden. Die Bilder der Kamera können je nach Fabrikat des Gerätes auch gleich auf das Anzeigegerät kopiert werden. Ein Gerät welches nicht ganz günstig ist, aber hervorragend arbeitet ist der Cam Ranger. Dieser kann die meisten Kameras von Nikon und Canon komplett und zuverlässig steuern.

Es ist nicht immer nötig die Artikel der Kamera Hersteller zu kaufen. Auch Fremdanbieter wie Hama, Seculine oder Cam Ranger bieten hervorragende Lösungen an. So könnt Ihr zum Teil viele Franken sparen.

Gerne beraten wir dich bei uns im Geschäft in Herzogenbuchsee über das passende Gerät.
Unter dem folgenden Link findest Du eine Auswahl an universellen Fernauslösern.

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Durch die Täler des Tessins mit den Meyer Optik Görlitz Figmentum Objektiven

Für dieses Wochenende bekam ich vom Wettergott keine Unterstützung! Von Freitag bis Sonntag meistens nur Regen. Das Tessin ist doch sonst als Sonnenstube der Schweiz bekannt! Aber egal. Ich habe auch bei diesem grauen und trüben Wetter einige Motive zum Fotografieren gefunden.
Vor ein paar Wochen habe ich ein Meyer Optik Görlitz Figmentum 35mm F2.0 und ein 85mm F2.0 zum testen erhalten. Die Objektive wurden mir als Kreativ-Objektive mit einem schönen Bokeh beschrieben. Ich war mir nicht ganz sicher was damit gemeint war. Ich hoffe, ich kann es in den nächsten Zeilen und Bildern beschreiben.


Die Objektive sind sehr kompakt und können rein mechanisch verwendet werden. Das heisst, dass diese keine Informationen an die Kamera weiter geben. Ich habe bei der Kamera also die Blendenvorwahl eingeschaltet und bin damit ins Val Verzasca gestiegen. Wie immer, wenn ich ein Objektiv teste, schaue ich wie sich die verschiedenen Blenden verhalten. Bei den ersten Bildern im Flusslauf der Verzasca ist mir das sanfte Bokeh bei offener Blende aufgefallen. Leider setzte der Regen bereits wieder ein und ich und mein einheimischer Freund mussten unsere Fototour auf den nächsten Tag verschieben.
Das Schlechtwetterprogramm sah für den heutigen Tag einen Besuch in der Botta Kirche in Mogno vor. Diese Kirche ist ein Architektur-Kunstwerk! Als Fotograf gibt es hier viele tolle Motive. Der Kontrast aus den verschiedenen Graniten ist fabelhaft. Hier konnte ich auch verschiedene Details mit dem 85mm Objektiv aufnehmen. Der manuelle Fokus der Figmentum Objektive überzeugt hier. Ein präzises einstellen des Fokus ist schnell und bequem möglich. Auch das 85mm Objektiv macht besonders bei Aufnahmen mit geringer Schärfentiefe einen gefälligen Eindruck. Es gibt aber sicher Objektive, welche ein besseres Kontrastverhältnis haben als die beiden Figmentum.
Nach einem ausgezeichneten Mittagessen in einem lokalen Restaurant mit feinen Spezialitäten wie Salami vom Esel oder verschiedene tessiner Bergkäse machten wir uns auf den Weg ins Val Bavona. Die kleinen Dörfer ganz aus Stein geben den Eindruck in eine lang vergangene Zeit zu Reisen. Genau hier liegt die Stärke der beiden Figmentum Objektive! Spezielle Motive suchen und diese mit offenen Blende freistellen. Bei einer Blende von 2.0 verlieren beide Objektive stark an Schärfe an den Rändern und eine dunkle Vignette entsteht. Eigentlich möchte man das ja nicht haben. Hier ist es aber so, dass die das Hauptmotiv betont und einen besonderen Charme verleiht.

Patrik Oberlin mit dem Meyer Optik Görlitz Figmentum 35mm 2.0
Patrik Oberlin mit dem Meyer Optik Görlitz Figmentum 35mm 2.0

Fazit:
Die Meyer Optik Görlitz sind sicher nicht die schärfsten und besten Objektive der Welt. Sie besitzen aber einen gewissen Charakter, den diese beiden Objektive auf Ihre Art einzigartig macht. Vielleicht ist es genau das, was sie zu Kreativ-Objektiven macht. Die Verarbeitung der Mechanik macht Freude. Vom Handling ist es fast so, als hätte man eine teure Zeiss Linse in den Händen. Ich empfehle die beiden Figmentum dem Fotografen, der gerne was eigenes hat. Ich meine einen eigenen Bildstill ausdrücken möchte und die verschiedenen kleinen «Schwächen» des Objektivs als seine eigene Kreativität nutzen kann.

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