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Kropfmultimedia's Blog

…gemeinsam auf dem Weg zum besten Bild

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Tipps und Tricks

Gerne geben wir Ihnen hier unsere Tipps und Tricks aus dem täglichen Arbeiten mit unseren Spezial-Artikeln weiter.

Warum verschiedene Graufilter verwenden?

In den Fotokursen oder im Laden fragen mich Kunden häufig nach Filtern.
Manchmal werde ich auch mit folgender Aussage konfrontiert: „Heute braucht es doch keine Filter mehr! Kann man das nachher nicht im Photoshop machen?“
Diese Aussage stimmt eben nicht! Oder habt ihr schon mal den Effekt eines Graufilters nachträglich im Photoshop eingefügt? 🙂
Der Graufilter oder Neutraldichtefilter ist ein Filter, welcher die Verschlusszeit verlängert. Ein guter Graufilter hat keinen Einfluss auf die Farben und Bildqualität. In diesem Blogbeitrag möchte ich euch zeigen, wie die verschiedenen Graufilter Einfluss auf das Bild haben. Zu diesem Zweck habe ich den Wasserfall einmal ohne Filter, mit einem IR ND 8, einem IR ND 64 und einem IR ND 1000 aufgenommen.

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Bild mit Nisi Polarisationsfilter ohne Graufilter 1/5 Sek. mit Blende 8. Bei diesem Bild sehen wir noch sehr viel Struktur im Wassefall. Die Wellen im Vordergrund sind noch relativ scharf Abgebildet.
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Bild mit Nisi Polarisationsfilter und IR ND 8 -3 Blenden Graufilter 1/1.6 Sek. mit Blende 8. Hier sehen wir im Wasserfall schon weniger Struktur. Der Vordergrund wird weicher.
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Bild mit Nisi Polarisationsfilter und IR ND 64 -6 Blenden Graufilter 15 Sek. mit Blende 8. Im Wasserfall ist bereits nur noch sehr wenig Struktur erkennbar und das Wasser im Vordergrund ist bereits sehr flach.
nisi_ir_nd_1000_test
Bild mit Nisi Polarisationsfilter und IR ND 1000 -10 Blenden Graufilter 110 Sek. mit Blende 8. Der Wasserfall ist nun sehr weich und das Wasser im Vordergrund hat keine Struktur mehr.

Es gibt hier kein bestes Bild! Es sind einfach vier verschiedene Arten, wie ein Bild gestaltet werden kann. Einige von euch finden wahrscheinlich das Bild mit der Struktur im Wasserfall schöner und einige das weiche Bild am Schluss. Dies ist dem Betrachter überlassen.

Mit einer Graufiltertabelle kann übrigens die Verschlusszeit mit den verschiedenen Graufiltern berechnet werden.
Graufiltertabelle…

Liebe Grüsse Patrik Oberlin

 

 

Anschliessen einer Vollformat-DSLR an einem Teleskop…

Eine Vollformatkamera mit mittlerer Auflösung scheint ideal für die Astrofotografie geeignet zu sein. Der grosse Sensor bietet ein vergrössertes Sichtfeld und grosse Pixel. Doch leider ergeben sich gerade durch den grossen Sensor z.B. an Celestron Schmidt-Cassegrain-Teleskopen ein paar Probleme, nämlich Vignettierungen. Vignettierungen sind Abschattungen, die durch einen zu kleinen Bildkreis oder anderen Hindernissen im Bild, meist am Rand und vor allem in den Bildecken entstehen. Der Bildkreis von Celestrons Schmidt-Cassegrain Teleskopen ist ein wenig zu klein um den Vollformatsensor voll bzw. gleichmässig auszuleuchten. Hier ist die Wahl des richtigen T-Adapters wichtig.

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Der einfache 1.25“ Steckanschluss ist ungeeignet für eine Vollformatkamera wie das Bild, hier an einem C8 ohne Reducer, deutlich zeigt

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Für ein voll ausgeleuchtetes Bild benötigt man mindestens den Celestron T-Adapter für C5-C14, welcher direkt mit dem Teleskop verschraubt wird.

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Hier ist das Bild voll ausgeleuchtet mit einer gleichmässigen Vignettierung gegen die Mitte hin.

Die Vignettierung lässt sich mit dem kurzen Baader Planetarium SCT T-Adapter #21 deutlich verringern.

c8-f10-baader

Hat man zusätzlich den F6.3 Reducer montiert reicht auch der Durchmesser des T2-Anschlusses nicht mehr aus und komplett dunkle Ecken lassen sich nicht mehr vermeiden.

Aber auch hier ist der Unterschied zwischen dem Celestron und Baader Adapter deutlich.

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Celestron C8 mit Canon EOS 6D und Celestron SCT Adapter
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Celestron C8 mit Canon EOS 6D und kurzen Baader SCT T-Adapter #21

Diese Ecken sind für die meisten Bilder nicht so schlimm, wenn man diese in der Ausrichtung des Bildes berücksichtigt.

Zum entfernen der Vignettierung und der schwarzen Ecken können Flats erstellt werden. Dazu richtet man das Teleskop auf eine gleichmässig weisse Lichtquelle und macht einige Bilder (mit der Kamera in der gleichen Position wie bei den Aufnahmen), die dann in der Bildbearbeitung zum entfernen der Vignettierung und anderer Bildfehler wie Staub verwendet werden können.
Alternativ kann man auch einfach ein weisses Tuch über die Öffnung legen und durchleuchten oder man baut sich aus Plexiglas eine Flatfield-Box. Wichtig ist , dass das Licht über die ganze Fläche gleichmässig ist.

Gerne beraten wir sie über die passenden Anschlussmöglichkeiten für Ihre Kamera im Laden in Herzogenbuchsee. Patrik Flury wird ihnen die verschiedenen Möglichkeiten gerne erklären und zeigen.

http://www.fernglasstore.ch

 

Review Nisi V5 Filtersystem von Nelson da Silva…

Vor wenigen Wochen durfte ich das neue NISI V5 Filtersystem bei Kropf Multimedia in Herzogenbuchsee in Empfang nehmen und es hat mich von der Verarbeitung und Handhabung sofort beeindruckt. Bei diesem System kann man den Polfilter direkt an den Adapterring schrauben was die Neuerung mit sich bringt das er näher an der Linse ist. Bei den Lee Filter, die ich bis dato besass, ist der Circular Polfilter durch ein Adapter am Filterhalter zuvorderst anzubringen. Der Nachteil davon ist, das man bei Ultra Weitwinkel Objektive schnell mal an den Ränder eine Vignettierung hat da der Filter sichtbar wird auf den Bilder. Zwar hat Lee ein neuer Circular Polfilter letztes Jahr rausgebracht welches sehr dünn ist und dieses Problem weitgehend beseitigt da ich aber noch den alten Polfilter von Lee besass der eine sehr dicke Fassung hat, konnte ich den Polfilter z.b. in den Wäldern sehr selten mit einem Ultra Weitwinkel Objektiv benutzen. Da der neue Filter von Lee aber über 300.- Franken kostet lag dies nicht in meinem Budget und konnte den alten nicht ersetzen.

Jetzt aber zurück zum Review. Nisi bietet unteranderem eine Starterpaket an wo man schon erstaunlich viel gutes Material bekommt. Das Starterpaket bietet den Filterhalter mit einigen Adapterringe an, ein passenden Circular Polfilter, eine Tragetasche wo Filterhalter, Adapterringe wie auch Filtertasche rein passen. So hat man alles in einer Tasche verstaut was optimal ist. Das Starterpaket beinhaltet auch wie oben erwähnt eine Filtertasche das 6 Filter mit der Grösse von 100x150mm rein passen. Einen ND 3.0 Glasfilter wie auch ein ND 0.9 Soft Verlauffilter beinhaltet das Paket ebenfalls. Dazu noch einen Blasebalg und 2 Putzsysteme für die Filter selbst. Zwar sind Glasfilter anfällig auf Bruch, doch durch das Glas kann man eine sehr gute Qualität der Filter erreichen das keine oder nur sehr wenige Farbverschiebung beinhaltet. Ich bevorzuge jedenfalls immer Glasfilter wenn möglich. Am Adapterring der an das Objektiv geschraubt wird hat es 2 kleine Rädchen verbaut wo erlauben den Polfilter beliebig zu drehen. So muss man den Polfilter nicht an der Fassung drehen, durch welch die Gefahr besteht mit den Finger auf das Glas zu kommen und Flecken zu hinterlassen.

Nachdem ich den NISI V5 Filtersystem gleich mitgenommen habe, begab ich mich am gleichen Tag noch auf Pirsch, nach schönen Landschaftsbilder. Die Motivation das neue Filtersystem auf dem Feld zu testen war riesig. Als ich oben am Belchen ankam und mich zu einem geeignetem Standort begab um den Ankenballen zu fotografieren kam das neue Filtersystem schon zur Aktion. Da das Wetter eher düster und dramatisch war nahm ich den Verlaufsfilter von Nisi um den Himmel der Belichtung der Landschaft anzupassen und dadurch die düstere Stimmung zu verstärken.

Wie hier auf dem Bild sichtbar, beeinflusste der Verlaufsfilter von NISI rein die Belichtung und nicht die Farben. Keinerlei Blau oder Rotstiche kamen zur Geltung wie unteranderem bei andere Filterhersteller. Beim 2. Bild nahm ich das Ultraweitwinkel Objektiv hervor um mehr tiefe zu erzeugen anhand von Vorder-, Mittel-, Hintergrund. Auch hier ist der Ankenballen noch ersichtlich doch dies nur noch sehr klein im Bild da solche extreme Weitwinkel Objektive die Relationen stark beeinflussen.

Am nächsten morgen, stieg ich dann noch auf den Belchenfluh selbst um auch den ND 3.0 Graufilter zu testen.

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Ich hatte an diesem morgen Glück das die Wolken über und unter mir viel Bewegung hatten und durch den Graufilter einen Wischeffekt an den Wolken sehr gut ersichtlich wurde. Auch bei diesen Aufnahmen konnte ich nur eine Beeinflussung der Belichtungszeit erkennen durch den Filter und nicht an den Farben. Dies erfreute mich sehr da ich mit den Lee Fiter (ND 3.0, Big Stopper) an einen Blaustich gewöhnt war. Zwar konnte ich diese Farbverschiebung in Lightroom sehr schnell und gut korrigieren, doch ist es mir lieber, noch weniger an den Bilder zu korrigieren.

Im NISI Starterpacket war auch ein Circular Polfilter mit dabei und diesen testete ich auf den darauf folgenden Tagen im Wald aus. Da ich den Polfilter bei Aufnahmen mit viel Himmel nicht mit Weitwinkel Objektiven benutze kommt solch ein Filter zum Einsatz wenn ich Spiegelugen auf dem Wasser entfernen oder verschieben will. Bei Aufnahmen mit viel Himmel auf dem Bild nehmen ich den Polfilter nur zum Einsatz wenn ich Brennweiten über 30mm einsetze.

Dafür begab ich mich in die Wälder rund um den Pilatus im Kanton Luzern. Da ich dort für diesen Herbst noch einige Spots offen hatte die ich besuchen wollte,  empfand ich das genau jetzt, mit den neuen Filter, der richtige Zeitpunkt da war.

An diesen Wasserfällen hatte ich zum Zeitpunkt als ich fotografierte viele Reflektionen im Wasser. Mit dem Circular Polfilter von NISI konnte ich die in handumdrehend beseitigen oder kontrolliert verschieben. Als ich diese 2 Bilder fotografierte hatte ich den ND 3.0 und den Polfilter in Aktion. Dies war schon eine ziemliche Abdunkelung und Beeinflussung der Belichtungszeit. Auch da war ich daran gewöhnt einen Blaustich im Bild zu haben doch bei den NISI Glasfilter ist dies nicht mehr der fall.

Fazit:

Das V5 Filtersystem von NISI das ich mit einer FUJIFILM XT-2 und unteranderem dem 10-24mm Fujinon benutze ist eine absolute Bereicherung für mich. Einerseits hat das Starterpacket gerade mal 549.- Franken gekostet und bietet dafür aber 3 Filter plus einige Sachen dazu an. Da spare ich meines Erachten einiges an Geld verglichen mit andere Filter Hersteller. Dazu sind die Filter noch aus Glas und machen eine Top Performance auf dem Feld.

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Nelson da Silva

Nelson da Silva ist ein junger leidenschaftlicher Landschaftsfotograf aus der Schweiz. Er hat bereits viele Länder dieser Welt bereist und zeigt uns in seinen Bildern stimmungsvolle Landschaften. Schaut euch die wundervollen Bilder an….

 

Mit den Nisi -Filtern unterwegs in Island…

Vor einigen Wochen hat sich Patrik Oberlin auf den Weg nach Island gemacht um verschiedenes neues Fotozubehör in der Praxis zu testen. Mit im Rucksack war auch die Nisi V5 Filterhalterung, ein IR ND 1000 Graufilter, ein IR ND 64 Graufilter und ein GND Soft 8 Filter. In diesem Beitrag erzählt er, wie sich das Arbeiten mit dem System anfühlt und zeigt ein paar Bilder in welchen die verschiedenen Filter eingesetzt wurden.

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Patrik Oberlin mit Nisi V5 System

Bericht Patrik Oberlin:
Bevor ich nach Island geflogen bin, habe ich bereits einige kleinere Touren in der Schweiz mit dem Nisi V5 Filterset gemacht. Das Handling des Systems war mir daher schon gut bekannt. Bei einem Filtersystem ist mir sehr wichtig, dass es einfach und schnell montiert und eingestellt werden kann. Das Nisi V5 System besteht aus einem Grundadapterring mit 82mm Gewinde auf Objektivseite in den auch der mitgelieferte 86mm Ultraslim Cir-Polfilter eingeschraubt werden kann, einer Halterung für 100x100mm oder 100x150mm Einschubfilter und drei Zusatzadapterringen 77mm, 72mm und 67mm. Einen Adapterring für meine Objektive mit 62mm Filtergewinde habe ich noch zusätzlich dazugekauft.
Die Verarbeitung der Filterhalterung ist sehr hochwertig. Die Gewinde sind sauber gearbeitet und es ist kein Problem die Adapterringe oder den Polfilter anzubringen. Da ich schon mit vielen Systemen gearbeitet habe, kann ich euch sagen, dass dies ganz und gar nicht selbstverständlich ist.
Das ganze System wird in einer kleinen Box mit drei Unterteilungen geliefert. In der ersten ist die Halterung drin, in der zweiten der Pol-Filter und in der dritten die verschiedenen Adapterringe. Die Box ist wirklich praktisch! Die Halterung kann auch mit einem aufgesetzten ND Filter in der Box verstaut werden. Das spart Zeit.
Nun will ich euch kurz beschreiben wie ich die Filterhalterung an mein Fujinon XF 10-24mm F4 anbringe. Als erstes schraube ich den 72mm Adapterring auf den Grundadapter mit 82mm. Das geht auch einfach in der Natur. Dann entscheide ich mich ob ich den Polfilter benutzen will oder nicht. Wenn ja, schraube ich diesen nun vorne in die Filterhalterung rein. Den Polfilter kann ich nun an zwei kleinen Schrauben jederzeit drehen (Auch wenn bereits Graufilter und Grauverlaufsfilter eingeschoben sind). Nun kann ich die Halterung für die Einschubfilter auf den Grundadapter einklicken. Jetzt ist bereits alles bereit zum Fotografieren.

Graufilter:
Die Graufilter von Nisi sind aus optischem Glas gefertigt. Gerade bei starken Graufiltern ist dies sicherlich die bessere Lösung als Kunstharz. Dies bemerkt man sofort! Die Filter sind sehr farbneutral. Jeder IR ND Graufilter von Nisi ist bereits mit einem passenden Dichtungsgummi beklebt. Diese Dichtung verhindert unerwünschte Reflektionen durch die Filterhalter. Ich hatte während der ganzen Woche nie Probleme mit Reflektionen. Eine weitere sehr positive Eigenschaft ist die Nano-Beschichtung der Filter. Gerade in Island wird viel bei Regen oder Gischt fotografiert. Die Filter müssen also regelmässig mit dem Reinigungstuch geputzt werden. Die Nanovergütung sorgt dafür, dass Wasser und Schmutz von den Filtern abperlen und so schnell mit dem Tuch gereinigt werden können. Ich habe das mal mit einem Kunstharz-Produkt der Konkurrenz versucht. Es war deutlich mühsamer, manchmal sogar unmöglich den Filter sauber zu bekommen.

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Nisi V5 System an Fujifilm X-PRO2

Grauverlaufsfilter:
Auch die Grauverlaufsfilter von Nisi haben die oben beschriebenen Eigenschaften. Farbverfälschung konnte ich bei keiner Lichtsituation feststellen. Ob Eis, Wasser oder Sonnenuntergang, der GND Filter hat einen hervorragenden Job gemacht. Bei einem Grauverlaufsfilter ist mir die Machart des Übergangs zwischen dunkel und hell sehr wichtig. Bei einem Soft GND sollte dieser sehr fein und ohne Linien sein. Der Nisifilter ist unglaublich fein gemacht. Der Übergang geht ohne Linien und Störungen von hell in dunkel über.
Fazit:
Besonders die einfache Bedienung, die kompakte Bauart und der versenkbare Polfilter sind grosse Pluspunkte der Nisi V5 Filterhalterung. Bis jetzt habe ich noch keine Filterhalterung gesehen, bei welcher das Arbeiten mit Polfilter (mein Lieblingsfilter) so einfach und praktisch war.
Die Qualität der Einschubfilter ist sehr hoch. Wie schon erwähnt konnte ich auch bei den starken Graufiltern kaum eine Farbabweichung feststellen. Sehr gut ist auch die Dichtung zwischen dem Graufilter und der Halterung.

Mehr über die Nisi Filterhalterung und Filter erfahren Sie hier…

Grüsse aus Korsika…

Vor einigen Wochen hat Jan Geerk mit seinem Bild bei unserem Wettbewerb „Landschaft“ den dritten Platz erreicht. Jan hat uns dieses wunderbare Foto zugeschickt! Das Bild wurde mit der Sony A7R, dem adaptierten Canon 16-35mm 2.8 und dem gewonnenen Ray Masters Grauverlaufsfilter ND 0.9 Soft gemacht.

Wir wünschen weiterhin gutes Licht!

www.kantlicht.ch
Kantlicht auf Facebook

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Jan Geerk, Korsika, Les Calanques mit dem Ray Masters Grauverlaufsfilter ND 0.9 Soft aif dem Canon 16-35mm 2.8 mit Sony A7R

 

Meine Erfahrungen mit dem Novoflex Classic Ball 2

Ich kann mich noch gut erinnern wie gross die Freude damals war, als Novoflex den kleinen Classic Ball 2 Kugelkopf vorgestellt hat. Damals hatte ich auf meinem Gitzo GT2542T Reisestativ bereits einige Kugelköpfe ausprobiert und bin mit diesen nie wirklich glücklich geworden. Unter anderem habe ich damals den Gitzo GH1780 Kugelkopf ausprobiert. Dieser Kugelkopf war mit der Nikon D810 kaum brauchbar. Eine Friktionseinstellung fehlte diesem Kopf schmerzlich. Danach habe ich den Markins Q3T verwendet. Dieser Kopf war ganz ansprechend. Die Mängel an diesem Kopf konnte ich erst bei schlechten Verhältnissen bemerken. Die Friktionseinstellung daran ist gerade bei Kälte kaum einzustellen. Zudem löst sich bei Regen der kleine Gummiring am Haupteinstellrad, was das Feststellen des Kopfs erschwert.
Nun habe ich den Novoflex Classic Ball bereits ca. 2 Jahre auf meinem Stativ und dieser hat mich auch auf eine lange Reise durch die USA begleitet. Von der Bedienung und Präzision hat mich der Kopf bislang sehr überzeugt. Die Kugel ist super verarbeitet und kann auch bei extremen Temperaturen noch einwandfrei bewegt werden. Auch kommt der Kopf mit dem Gewicht der D810 super zurecht. Ich hatte darauf auch schon die D810 mit dem schweren Tamron 15-30mm 2.8 und einem zusätzlichen Startracker für Milchstrassen aufnahmen montiert, was ohne Probleme funktioniert hat. Ein gewaltiger Pluspunkt zu den anderen beiden Köpfen ist die hervorragend gelöste Friktionskontrolle am blauen Ring. Diese kann bequem auch mit Handschuhen eingestellt werden und trägt auf Stufe 5 die D810 mit dem schweren Weitwinkel problemlos. Nach zwei Jahren Gebrauch ist mir aufgefallen, dass die Friktion nicht mehr ganz so stark klemmt wie am Anfang. Novoflex hat mir aber mitgeteilt, dass diese nachgestellt werden können. Dies muss ich dann bei Gelegenheit wohl machen. Sonst funktioniert der Stativkopf auch bei starkem Gebrauch jederzeit zuverlässig. Sehr gewundert hat mich, dass in der Wüste kein feiner Sand in den Kopf eingedrungen ist. Die Führung der Kugel muss also sehr dicht anliegen.
Im Grossen und Ganzen möchte ich den kleine und leichten Novoflex Classic Ball 2 nicht mehr aus meiner Ausrüstung wegdenken. Aus meiner Sicht ist dieser im Moment der leichteste und beste Kugelkopf seiner Klasse.

LG Patrik Oberlin

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Simon Roppel testet das Gitzo GT2545T in Kanada…

Kürzlich durfte ich für Kropf Multimedia das neue Gitzo GT2545T Traveler Reisestativ testen.
Dafür ging ich an einen der schönsten Orte den ich mir vorstellen konnte… Die kanadischen Rockies.
Wenn es um Stabilität geht, gehe ich normalerweise keinerlei Kompromisse ein und arbeite seit jeher mit den Systematic Stativen von Gitzo. Gerne wollte ich mich aber eines besseres belehren lassen und den super kompakten Reisestativen von Gitzo eine Chance geben.

Was erwartete ich von dem Stativ?
Es sollte kompakt und schnell einsatzbereit sein.
Auch bei starken Winden muss es meine DSLR inkl. Filterkit sicher an derselben Position halten können.
Da ich oft auf Bodennähe arbeite, muss die Mittelsäule ohne grossen Aufwand entfernbar sein.
Bei langen Touren ist jedes Gramm, welches man an unnötigem Gewicht einsparen kann, Gold wert. Es soll also möglichst leicht sein…
Ich mag kein Spielzeug… Das Stativ soll sich wertig und sicher in meinen Händen anfühlen.

daybreaker

In Kanada angekommen, boten sich mir natürlich auch schon die ersten Momente das Traveller auf Herz und Nieren zu testen. Heftige Winde, raues Wetter, schwieriger Untergrund… Alles Dinge, welche schnell zeigen, wie gut ein Stativ wirklich ist.
Das kompakte Packmass von 44.5 cm und das durchaus leichte Gewicht von ca. 1.3 Kg ist natürlich ein Traum. Besonders wenn man andere Stativgruppen gewohnt ist. Mit Leichtigkeit konnte ich das Stativ an meinem bereits voll bepackten Rucksack anbringen. Ein riesen Plus!

Symetria

Da meine Kompositionen sehr zeitaufwendig sind, ist es ein MUSS, dass sich das Stativ über eine längere Zeit auch bei schwierigsten Bedingungen in keiner Weise bewegt.
Da hörte bei mir dann leider auch schon die Träumerei auf. Das geringe Gewicht des Travelers hat natürlich nicht nur Vorteile. Voll ausgefahren konnte es mich leider nicht vollends überzeugen. Es liess sich leicht durch ankommende Windstösse aus dem Gleichgewicht bringen und musste durch mich gestützt werden. Man darf hier aber auch nicht die Stabilität eines Systematic Statives erwarten.
Dank schnell entfernbarer Mittelsäule, war das Traveler auf Bodennähe jedoch ein wahrer Alleskönner. Nahezu in jeder Position liess sich das Stativ sicher positionieren und bot auch bei schwierigen Panoramas sicheren Halt für das eingesetzte Equipment.
Ein kleiner fader Beigeschmack bot sich mir während des Testes leider dann doch. Bereits bei dritten Stativeinsatzes löste sich die Befestigungsschraube am Oberteil von einem der Beine und machte mir ein sicheres und wackelfreies Arbeiten schier unmöglich. Ob es sich hier um einen Zufall bei meinem Testobjekt handelt, oder ob sowas öfter vorkommt weiss ich leider nicht…
Einen für das eingesetzte Stativ passenden Schraubenschlüssel mit sich zu tragen, sollte jedenfalls immer eine Überlegung wert sein.
(Patrik Oberlin: „Das sich ein Stativbein an der Basis lösst, das sollte natürlich nicht sein. Allerdings muss ich hier sagen, dass wir bis jetzt keine weiteren Stative GT2545T mit diesem fehler hatten.“)

Mein Fazit:
Das Gitzo GT2545T Traveler ist sicherlich ein hervorragendes Stativ. Jedoch sollte man sich im Klaren sein, dass das geringe Gewicht und Packmass nicht nur Vorteile mit sich bringt. Ausgefahren kann es bei gröberem Wetter schnell mal aus dem Gleichgewicht kommen.
Bei ruhigem Wetter oder arbeiten in Bodennähe kann es jedoch durchwegs überzeugen.

Thin ice

Zu Simon Roppel
Mehrfach international preisgekrönter Landschaftsfotograf.

Weitere Informationen und Teile seiner Arbeit auf www.simonroppel.com
https://500px.com/simonroppel

Patrik Oberlin: „Vielen herzlichen Dank an Simon Roppel für den ausführlichen Bericht! Die entstandenen Bilder sind unglaublich schön! Wir wünschen Dir weiterhin gutes Licht!!!“

Fotos unterwegs einfach und zuverlässig sichern…

Mit der Western Digital My Passport Wireless ist eine neue Festplatte mit integriertem Akku und SD Slot erschienen. Die Idee der Platte ist es, seine Fotos unterwegs und unabhängig von einem Netzanschluss zuverlässig sichern zu können.
Die Kleine Festplatte kann auf Reisen einiges an Gewicht sparen. Schliesslich will man ja nicht immer den schweren Laptop mitnehmen.

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So funktioniert die Festplatte:

Als erstes muss der Akku geladen werden. Dieser ermöglicht laut Hersteller eine Laufzeit von 6h. Die Kapazität des Akkus wird mit verschiedenen Farben auf der Statusleuchte der Festplatte angezeigt. (blau 100%, grün 90%, orange 50% und rot 15%) So weiss der Fotograf jederzeit wie viel Akku noch bleiben.

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Damit man sich auch 100% sicher sein kann, dass die wertvollen Bilder auch von der Karte auf die Festplatte gelangt sind, gibt es nun die Möglichkeit eine App auf dem Smartphone oder dem Tablett zu installieren. Die Western Digital Cloud App ermöglicht es nun die überspielten Bilder oder Videos auf der Platte anzuschauen. RAW Dateien können darauf nicht dargestellt werden, sind aber mit der Dateigrösse angezeigt. JPEG und einige Videoformate können auf der App angezeigt werden.

Die Verbindung zwischen dem Speichergerät und dem Tablett ist sehr einfach. Es wird eine Wireless-Verbindung hergestellt. Danach wird die My Passport Wireless bereits im App angezeigt. Auf Wunsch kann nun noch eine Verschlüsselung eingerichtet werden.
Nun ist das Gerät bereits konfiguriert und Einsatzbereit.
Die SD-Karten werden beim Einstecken automatisch auf den Datenträger kopiert. Während dems Kopiervorganga blinkt die eine Kontrolllampe. So weiss man, wann der Vorgang beendet ist.

Um die Bilder dann später von der Festplatte weg zu kopieren, schliesst man diese mit einem USB 3.0 Kabel am Computer an.

Mein Fazit:

Aus meiner Sicht ist diese kleine Platte eine sehr gute Möglichkeit Bilder unterwegs zu sichern. Sollte meiner Kamera oder der SD-Karte unterwegs was passieren, habe ich die Dateien sicher an auf einem weiteren Gerät gesichert. Wichtig ist hier noch, dass ich den Kopiervorgang mit dem App kontrollieren kann.
Als Nachteil empfinde ich bei der Western Digital My Passport Wireless das kein Slot für Compact Flash eingebaut wurde. Arbeiten doch noch einige Fotografen mir diesen Karten. Allerdings würde mit diesem Slot die Platte sicher grösser und unhandlicher werden. Viele Kamerahersteller verbannen den CF-Slot ja auch langsam aus den DSLR-Kameras.
Wie sich die Akkuleitung bei verschiedenen Temperaturen draussen verhalten wird, kann ich im Moment nicht sagen. Dies gilt es noch herauszufinden.
Das Preis/Leistungsverhältnis stimmt bei diesem Produkt sicherlich!

Erhältlich ist die Western Digital My Passport Wireless mit 1TB oder 2TB

Western Digital My Passport Wireless

Der Novoflex Classic Ball 3 II mit Landschaftsfotograf Roman Burri in den Lofoten

Ich habe auf meiner letzten Fotoreise in die Lofoten Norwegen für
Kropf Multimedia den Kugelkopf Novoflex Classic Ball 3 getestet.
Sieben Tage lang habe ich den Kugelkopf unter extremen Bedingungen bis -14 Grad, im tiefen Schnee und am Meer getestet.

Meine Erwartungen an den Kugelkopf

Der Kugelkopf muss leicht zu bedienen sein, darf nicht all zu schwer sein und die ausgerichtete Einstellung sollte sich beim Anziehen des Kopfes nicht verstellen.

Erster Eindruck

Der Kugelkopf wirkt sehr robust, keine billigen Plastikteile und alle Einstellungen und Hebel sind übersichtlich und schon fast selbsterklärend.
Durch seine Bauart klemmt sich die Kugel von innen fest und verhindert somit ein verrutschen der Kameraposition beim Anziehen des Hebels.

classic_ball_3_lofoten_3

Praxis

Das Montieren auf das Stativ ist sehr leicht, wie bei fast allen Kugelköpfen. Der Kugelkopf wird auf das Stativ aufgeschraubt und mittels einer Madenschraube fixiert.

Um die Kamera auszurichten, also den Kugelkopf zu bewegen, gibt es einen kleinen Hebel. Durch das hoch oder runterklappen hat man die Möglichkeit, die Kugel mehr oder weniger hart festzuziehen. Der grosse Vorteil darin ist, dass man den Kopf ganz einfach in einer kleinen und kurzen Bewegung lösen kann und nicht ein Rädchen mehrmals in seiner eigenen Achse drehen muss bis alles hält.
Bei den meisten anderen Herstellern wird das durch ein Einstellrad gelöst, der Hebel ist mir sehr sympathisch und lässt sich auch problemlos blind und mit Handschuhen bedienen.

Der ganze Stativkopf lässt sich in der horizontalen Achse auf der Panoramaplatte um 360Grad drehen, was super ist für Panoramas. Voraussetzung hierfür ist jedoch, dass das Stativ gerade ausgerichtet ist.

Wie hart sich der Kugelkopf im gelösten Zustand drehen lässt, hängt von der Friktion ab, auch die wird nicht wie bei andren Hersteller mit einer Feststellschraube eingestellt, sondern mittels Einstellring. Der Vorteil ist, dass man die Friktion so stufenweise einstellen kann und bei einem Objektivwechsel in dem die Kamera leichter oder schwerer wird automatisch auf die gewünschte Stufe eingestellt werden kann.

Was mich bei vielen anderen Stativköpfen störte, war dass sich bei sehr kalten Temperaturen der Kugelkopf nur noch sehr hartnäckig drehen lies, zum Teil sogar blockierte – selbst mit sehr lockerer Friktion. Um so mehr gespannt war ich, wie sich der Classic Ball 3 verhielt.
Gleich in der zweiten Nacht hatten wir -14 Grad, es war auch die kälteste Nacht der Reise. Wir fotografierten fast die ganze Nacht hindurch und der Kopf hat sich erstaunlich gut gehalten. Es wurde dennoch bemerkbar, dass der Kugelkopf mit der Zeit ein wenig härter lief, was aber mit dem Friktionseinstellring ein wenig angepasst werden konnte. Blockiert hatte er aber niemals. Dieser Punkt hatte er also bestanden.

Ebenfalls sehr nützlich sind die drei Öffnungen für den Kugelhals welche für Hochformataufnahmen vorgesehen sind. Für mich sind diese jedoch nicht relevant, da ich einen L-Winkel an der Kamera angebracht habe – was ich übrigens jedem für die Landschaftsfotografie empfehle.

classic_ball_3_lofoten_2

Fazit

Ich konnte den Kugelkopf schon nach sehr kurzer Zeit blind bedienen, hatte vollstes Vertrauen, dass er meine Kamera sicher und an genau dieser Position hält, an der ich sie will und auch in den kalten Nächten der Kopf mich nicht im Stich gelassen, in dem er blockierte oder harzig wurde.
Ein Kritikpunkt für mich ist das Gewicht. 500 Gramm ist nicht gerade wenig, vor allem wenn man auf längeren Touren unterwegs ist, jedoch sind die Kugelköpfe anderer Hersteller für dieses Traggewicht in etwa gleich schwer.
Als Landschaftsfotograf mit Vollformatkamera und schwerem Weitwinkelobjektiv wie dem Nikon 14-24 mm reicht sicher vom Gewicht her der Calssic Ball 2 auch aus. Will man aber auch noch grössere Teleobjektive fixieren ist mindestens ein Classic Ball 3 notwendig.

Für mich bisher der beste Kugelkopf den ich getestet habe.

Mehr Informationen über den Novoflex Classic Ball 3 II…

Über Roman Burri

Seine Leidenschaft ist die Landschafts- und Naturfotografie. Auf seinen Touren durch die Schweiz oder im Ausland hat er schon einige einzigartige Aufnahmen machen können. In einigen Workshops gibt Roman sein Wissen und die Motivation an seine Kursteilnehmer weiter. Roman ist für Einzelcoachings im Bereich Landschaft- und Naturfotografie mit anschliessender Bearbeitung in Adobe Lightroom buchbar.

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